Sie nennen Deutschland „zutiefst fossil“ und Stromimporte aus F eine Frage der Versorgungssicherheit. Wie passt das zu Effizienzgewinnen durch Elektrifizierung und fossiler Importabhängigkeit?
Im Geladen-Podcast argumentieren Sie mit dem hohen fossilen Primärenergieverbrauch und damit, dass französischer Kernkraftstrom bereits unsere Versorgungssicherheit gewährleisten. Beides halte ich für erklärungsbedürftig.
Das UBA: Beim Wechsel von fossiler zu erneuerbarer Stromerzeugung entfallen große Umwandlungsverluste aus dem Primärenergieverbrauch:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/energie/primaerenergieverbrauch
Die BNetzA: Deutschland hat ausreichend Erzeugungskapazitäten; Strom wird i.d.R. importiert, wenn er im Ausland günstiger ist:
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/20250103_smard.html
2025 kamen 19,4 TWh aus Dänemark, nur 13,7 TWh aus Frankreich:
https://www.smard.de/page/en/topic-article/217400/219038
Dagegen importiert DE 98 % des Mineralöls, 95 % des Erdgases und 100 % der Steinkohle:
https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/2025/03/AGEB_Infografik_04_2025_Importabhaengigkeit_2024.pdf
