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Andreas Lenz
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Frage von Lars M. •

Sie nennen Deutschland „zutiefst fossil“ und Stromimporte aus F eine Frage der Versorgungssicherheit. Wie passt das zu Effizienzgewinnen durch Elektrifizierung und fossiler Importabhängigkeit?

Im Geladen-Podcast argumentieren Sie mit dem hohen fossilen Primärenergieverbrauch und damit, dass französischer Kernkraftstrom bereits unsere Versorgungssicherheit gewährleisten. Beides halte ich für erklärungsbedürftig.

Das UBA: Beim Wechsel von fossiler zu erneuerbarer Stromerzeugung entfallen große Umwandlungsverluste aus dem Primärenergieverbrauch:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltzustand-trends/energie/primaerenergieverbrauch

Die BNetzA: Deutschland hat ausreichend Erzeugungskapazitäten; Strom wird i.d.R. importiert, wenn er im Ausland günstiger ist:

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/20250103_smard.html

2025 kamen 19,4 TWh aus Dänemark, nur 13,7 TWh aus Frankreich:

https://www.smard.de/page/en/topic-article/217400/219038

Dagegen importiert DE 98 % des Mineralöls, 95 % des Erdgases und 100 % der Steinkohle:

https://ag-energiebilanzen.de/wp-content/uploads/2025/03/AGEB_Infografik_04_2025_Importabhaengigkeit_2024.pdf

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