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Andreas Lenz
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Frage von Hans M. •

Wie bewertet Ihre Fraktion die Folgen der Russland-Sanktionen für Energiepreise, Rohstoffversorgung und den Industriestandort Deutschland?

Sehr geehrter Herr Lenz,

der BTI 2026 beschreibt eine erfolgreiche Verlagerung russischer Handels- und Rohstoffströme nach Asien (Quelle: bti-project.org/en/reports/country-report/RUS).

Vor diesem Hintergrund frage ich:

1. Liegen Ihrer Fraktion Analysen vor, die bewerten, ob die Sanktionen Russland wirtschaftlich stärker geschadet haben als den europäischen Industriestandorten?

2. Wie bewertet Ihre Fraktion die Auswirkungen dauerhaft hoher Energiepreise auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industrieunternehmen?

3. Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Fraktion, um Produktionsverlagerungen und den Verlust industrieller Wertschöpfung in Deutschland zu verhindern, falls die veränderten globalen Handelsstrukturen dauerhaft bestehen bleiben?

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Antwort von CSU

Sehr geehrter Herr M.,

 

 

1. Analysen (u.a. Kiel Institut für Weltwirtschaft) zeigen, dass die Sanktionen Russlands wirtschaftliche und technologische Basis zunehmend schwächen. Trotz einer stärkeren Handelsausrichtung nach Asien sind fiskalische Reserven geschrumpft, das Wachstum stagniert - das zeigt sich immer deutlicher. Gleichzeitig gilt: Die Sanktionen haben auch wirtschaftliche Belastungen für Europa verursacht.

 

2. Dauerhaft hohe Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie erheblich. Deshalb setzen wir uns für Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit ein. 

 

3. Wir wollen den Industriestandort Deutschland erhalten und stärken. Dafür muss die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden  an allen Punkten - Energie - Bürokratie - Investitionsmöglichkeiten.

 

Das in aller Kürze - schreiben Sie mir gerne, wenn Sie weitere Punkte haben.

 

Freundliche Grüße

Andreas Lenz

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