Andreas Lämmel
CDU
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Frage von Naar Evpugre an Andreas Lämmel bezüglich Wirtschaft

# Wirtschaft 21. Juni. 2009 - 16:11

Sehr geehrter Herr Lämmel,

welche berufliche Qualifikation auf welchen Fachgebiet haben Sie und was sind Ihre praktischen Berufserfahrungen in der mittelständigen Wirtschaft, die Sie dafür qualifizieren, Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU-Sachsen zu sein.
Für welche konkreten wirtschaftspolitischen Ziele für Sachsen stehen Sie?

Mit freundlichen Grüßen

A. Richter

Von: Naar Evpugre

Antwort von Andreas Lämmel (CDU)

Sehr geehrte Frau Richter,

vielen Dank für Ihre Frage auf abgeordnetenwatch.de vom 21.06.2009 nach meinen mittelstandsrelevanten Qualifikationen und Berufserfahrungen.

Diese gründen sich auf meine Ausbildung im Handwerk, mein technisches Studium sowie auf meine Tätigkeit als Projektmanager für Investitionsprojekte in der Industrie, meine Arbeit als Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und als Abteilungsleiter für Industrieansiedlung bei der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH. Informationen dazu finden Sie im Übrigen auch auf meiner Homepage unter http://www.andreas-laemmel.de/www/b6d6956cc1fc1e8fb824782187fb6b09.php

Ich stehe für folgende wirtschaftspolitische Ziele:

1. in Sachsen:
- Verbesserung der Verkehrsanbindungen, insbesondere der Bahnanbindung von und nach Dresden
- Exzellente sächsische Universitäten mit mehr eigener Entscheidungsbefugnis
- Wirtschaftsnahe Weiterentwicklung der Technologie- und Gründerzentren
- Sicherstellung einer transparenten und mittelstandsfreundlichen Vergabe öffentlicher Aufträge
- Einrichtung eines Normenkontrollrates als „Bürokratie-TÜV“ in Sachsen
- Verstärkte und besser koordinierte Werbung um Touristen
- Einheitliches Marketing für den Wirtschaftsstandort Sachsen

2. im Bund:
- Sicherung der Arbeitsplätze in und nach der Krise
- Weiterführung des Aufbau Ost
- Dreiklang von Investition, Haushaltskonsolidierung und Steuerentlastung
- Forschungs- und innovationsfreundliche Ausgestaltung der Unternehmensbesteuerung
- Stabilisierung der Lohnnebenkosten bei unter 40 %
- Weiterführung des Bürokratieabbaus
- Sicherung eines zukunftsfesten Gesundheitswesens
- Sicherung der Braunkohleverstromung auch unter Klimagesichtspunkten, z. B. durch Ermöglichung der CCS-Technologie (CO2-Abscheidung und –Speicherung)

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Lämmel