Was gedenken Sie zum Wohle, zur Lebensqualität und zur Sicherheit der Anwohner Ihres Wahlkreises auf den Wohnstraßen zu unternehmen
Ich wohnne seit 2013 in A., in F., wo ich bis 2013 meine Arztpraxis hatte. Damals war diese Straße eine beschauliche ruhige Wohnstraße. Seit in der Hauptstraße (B292) ein stationärer Blitzer aufgestellt wurde, wälzte sich in der Rush hour der Hauptverkehr durch diese Straße z.T. mit einer untragbaren Geschwindigkeit. Aber auch nachts wird hemmungslos gerast, was durch das aufgestellte Schild "Sie fahren" beweisbar wäre. Mehrfach habe ich um Abhilfe, d.h. erweiterte Parkzonen und regellmäßige Radarkontrollen gebeten. Leider geschah nichts, d.h. in der Mehrzahl erhalte ich inzwischen keine Antwort durch die Gemeinde. Ist all dies in Ihrem Sinn oder können Sie hier Abhilfe anbieten bzw. schaffen. Viele Bürger, z.B. im alten Schulhaus, jagte dieser Verkehr nachts, im wahrsten Sinne des Wortes, durch das Schlafzimmer. Keine Antwort ist auch eine Antwort und eine Frage des Anstands! Dr.med. A. D.
Sehr geehrter Herr Dr. D.,
vielen Dank für ihre Frage bezüglich des Verkehrs in der Gemeinde Angelbachtal. Grundsätzlich würde ich Tempo 40 für Durchfahrtstraßen (aber durchgehend!) und Tempo 30 in Wohngebieten für zweckmäßig erachten. Zudem wäre mir wichtig, dass neben der Lärmbelastung auch die Gefährung gerade vor Schulen, Kiitas und entsprechenden Bushaltestellen berücksichtigt werden kann (Bundesrecht), um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Dass vor manchen Kitas nachts 30 und tagsüber 50 gilt ist nicht nachvollziehbar.
In Angelbachtal selbst wurde in den letzten Jahren viel für die Reduktion der Geschwindigkeit und dadurch sowie zusätzlich für die Lärmreduktion getan. Zudem wurde durch die Einrichtung eine "Unechten Einbahnstraße" an dem Kreisel B292/L551 der Verkehr in der Frankenstraße halbiert.
Beste Grüße
Albrecht Schütte

