Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Frank-Walter Steinmeier
Antwort 05.05.2011 von Frank-Walter Steinmeier SPD

(...) Sie haben Recht, dass die Spar- und Konsolidierungsanstrengungen Griechenlands nicht ausgewogen sind in dem Sinne, dass sie vor allem die Reichen und Vermögenden treffen. Auch wenn es einige Maßnahmen gibt, die auf Unternehmen und höhere Einkommen zielen, so wird der größte Teil der Haushaltskonsolidierung von der breiten Masse der Bevölkerung getragen. (...)

Portrait von Volker Wissing
Antwort 15.04.2011 von Volker Wissing parteilos

(...) Auch eine Umschuldung der Krisenländer würde nicht ohne Auswirkungen auf Deutschland bleiben. Die Folgen wären milliardenschwere Abschreibungen bei den Banken und darauf folgend eine Verknappung der Kreditvergabe. Wir wären sehr schnell wieder in einer Situation vergleichbar der, während der ersten Finanzkrise. (...)

Portrait von Gerda Hasselfeldt
Antwort 11.05.2011 von Gerda Hasselfeldt CSU

(...) Zur Stabilisierung des Euro war die Unterstützung für Griechenland eine unerlässliche Maßnahme. Ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands hätte auch gravierende Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und den Finanzplatz Deutschland gehabt. (...)

Portrait von Gerda Hasselfeldt
Antwort 05.05.2011 von Gerda Hasselfeldt CSU

(...) Die Summen, die für die Rettung des Euro bereitgestellt werden, dienen nicht nur der Hilfe für einzelne Staaten im absoluten Notfall. Die Krise in Griechenland hat gezeigt, dass die Finanzmärkte den Euro als Ganzes sehen und nicht einzelne Länder isolieren. (...)

Portrait von Ulrich Kelber
Antwort 14.04.2011 von Ulrich Kelber SPD

(...) Da wir bei Mineralöl- und Energieindustrie fast monopolistische Strukturen haben, ist dies ohne Probleme an die Verbraucher weiterleitbar. Die Energiekonzerne haben doch sogar in den letzten Jahren die geschenkten Emissionszertifikate in ihren Bilanzen als Ausgaben "eingepreist". Das ist zukünftig zum Glück nicht mehr möglich, weil sie tatsächlich gekauft werden müssen, aber es zeigt das Grundproblem auf. (...)