(...) vielen Dank für Ihre Frage zum Sinn von Wettbewerb in der Gesundheits- und Bildungspolitik und meiner Meinung dazu. Wie Sie bereits in Ihrer Frage anmerken, bringt Wettbewerb immer auch ein antagonistisches Element in soziale Beziehungen ein. (...)
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Guten Tag Frau Rauschenberg,
ich bitte Sie, sich mit Ihren konkreten Fragen zur Gesundheits- und Bildungspolitik an die jeweils zuständigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Karl Lauterbach und Hubertus Heil zu wenden.
(...) Ziel der Politik im Bereich der Bildung muss nach Auffassung der Grünen sein, Chancengerechtigkeit und ein hohes Bildungsniveau zu gewährleisten. Im Gesundheitswesen muss selbstverständlich die bestmögliche medizinische Versorgung sein. (...)
(...) die öffentliche Daseinsvorsorge und dazu gehört die Gesundheitsversorgung und die Bildung, sind für den Markt und damit für den Wettbewerb ungeeignet. Weder eine Schule noch ein Krankenhaus sollen sich in erster Linie rechnen, sondern in Kooperation mit anderen Einrichtungen für die beste Bildung, die beste Vorbeugung und Erhaltung der Gesundheit sorgen. (...)
(...) Die finanzielle Situation, insbesondere von freiberuflichen Hebammen, beschäftigt uns seit längerem. Ein besonderer Augenmerk liegt hierbei auf den steigenden Berufshaftpflichtprämien und der Vergütung der freiberuflichen Hebamme. (...)
(...) Die Gesundheitspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion sind derzeit mit dem Thema des Medikamentenengpasses befasst und werden sich diesbezüglich in einer ihrer nächsten Sitzungen mit dem Bundesministerium für Gesundheit austauschen. (...)