(...) Für uns als SPD ist daher die bundesweite einheitliche rote Linie 8,50 Euro die Stunde, egal für welche Arbeit und egal ob Ost, West, Nord oder Süd. Darunter darf es keine Löhne mehr geben. (...)
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(...) zu Ihrer Frage : ich meine mit 65 Jahren sollte das Arbeitsleben beendet werden. Natürlich gibt es auch einzelne Berufsgruppen von Menschen, sowie Gründe darüber hinaus noch weiter im Berufsleben stehen zu wollen,das sollte halt nicht durch die Politik gegängelt werden,sondern dieses Freiwilligen verhalten, eher anerkannt, begünstigt durch Steuerliche Anreize schmackhaft gemacht werden. (...)
(...) Wichtig ist für uns Liberale, wer in Deutschland Löhne festlegt. Wir lehnen jeden gesetzlichen Mindestlohn ab, über den Parlamentarier im Wahlkampf entscheiden. Bereits heute gibt es in Deutschland nach Tarifvertragsgesetz, Arbeitnehmer-Entsendegesetz und Mindestarbeitsbedingungengesetz die Möglichkeit, in einzelnen Branchen Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären oder eine Lohnuntergrenze festzulegen. (...)
(...) Und die Arbeitgeber der Einzelhandelskonzerne freuen sich über die Möglichkeiten, die Beschäftigten einer ganzen Branche - uns Einzelhändlerinnen und Einzelhändler - in den Niedriglohnsektor abzudrängen. Schuldig dafür: Eine Bundesregierung aus SPD und GRÜNEN. (...)

(...) Ich bin kein begeisterter Anhänger von Leiharbeit, aber da sie auch einen Beitrag zum Arbeitsmarkt leistet, den die Arbeitsagenturen vernachlässigen, sehe ich es als gerechtfertigt an, dass Leiharbeitsfirmen mit Ihrer Tätigkeit Gewinne erzielen. Dies bedingt jedoch neben vielen anderen Faktoren auch eine geringere Entlohnung der Leiharbeitskräfte, um wettbewerbsfähig bleiben zu können. (...)