(...) Die zugrunde liegende genetische Ähnlichkeit von Mensch und Schwein würde ich aufgrund meines Fachwissens zwar nicht als Hauptbegründung heranziehen, wenngleich Xenotransplantationen zwischen Schwein und Mensch ja durchaus möglich sind. (...) Nein, für mich spielt eher die anatomische und physiologische Ähnlichkeit von Mensch und Schwein (v.a. (...)
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(...) Auch wenn die Effekte nicht immer glasklar wissenschaftlich nachgewiesen werden können, sollen Patientinnen und Patienten nicht von alternativen Behandlungen ausgeschlossen werden, wenn sie eine solche Behandlung wünschen. Wir glauben aber auch, dass sich die alternative Medizin wissenschaftlicher Überprüfung stärker stellen muss und die Ergebnisse für Patienten und Patientinnen zugänglich sein müssen. (...)
(...) Ich sehe alternative Heilmethoden als Ergänzung zur Schulmedizin, denke aber, dass jeder Patient für sich selbst entscheiden sollte, was ihm/ihr wichtig ist. Da die Wirkungen bei Homöopathie nach meinem Kenntnisstand wissenschaftlich nicht eindeutig belegt sind, würde ich es wie bisher den Krankenkassen und Krankenversicherungen selbst überlassen, ob und welche Heilmethoden sie wie weit finanzieren. Dann können die Menschen, denen es wichtig ist, entsprechende Krankenkassen wählen und diejenigen, die davon gar nichts halten und diese Methoden nicht über ihre Beiträge mitfinanzieren wollen, Krankenkassen wählen, die diese Heilmethoden nicht finanzieren. (...)
(...) Die Krankenkassen können bereits heute homöopathische Leistungen als Satzungsleistung (d.h. freiwillige Leistung) anbieten. (...)
(...) CDU und CSU werden daher auch in Zukunft Sorge dafür tragen, dass Krankenkassen besondere Therapierichtungen und Therapieformen in Form von Satzungsleistungen übernehmen können. Wir werden uns daher auch weiterhin für Bonus-Modelle, Wahl- und Selbstbehalttarife einsetzen. Damit wollen wir dem Wunsch vieler Versicherter Rechnung tragen, Leistungen der Naturheilmedizin zu Lasten einer Krankenkasse abrechnen zu können. (...)
(...) Grundsätzlich lege ich als Sozialwissenschaftlerin auf evidenzbasierte Erkenntnisse zur Wirksamkeit wert. Diese sehe ich nicht bei der Homöopathie und würde es definitiv nicht stärker fördern wollen. Unter Berücksichtigung von Metastatistiken und statistischen Fehlerquoten sprechen die Ergebnisse eine eindeutige Sprache. (...)