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(...) Daher ist es für uns grundsätzlich erforderlich, wirtschaftlichen Erfolg neu zu bewerten: Der internationale Verdrängungswettbewerb muss durch einen internationalen Gestaltungswettbewerb um nachhaltige Problemlösungen ersetzt werden. Diese Neuausrichtung muss auf drei Ebenen stattfinden: Ein nachhaltiges Mobilitätssystem muss entwickelt werden, die Energieversorgung muss zur Gänze auf erneuerbare Energien setzen, Produkte und Prozesse müssen energie- und materialeffizienter werden. (...)
(...) deshalb nicht das Ziel grüner Wirtschaftspolitik. Uns geht es um eine steigende Lebensqualität für alle. Diese soll Hand in Hand gehen mit deutlich weniger Ressourcenverbrauch und deutlich weniger Emissionen. (...)
(...) Wir als Die PARTEI haben aus diesem Slogan sogar ein Wahlplakat gemacht und denken, dass wir damit beim Wähler und der Automobilindustrie gleichermaßen ankommen. Ich habe daher meinen Wählern in Frankfurt versprochen, den nächsten G20 Gipfel in die Hessenmetropole zu holen, damit Autonome Linke das Problem der Dieselfahrzeuge (PKW und LKW gleichermaßen) ein für alle Mal, kostengünstig (Polizei wird vom Land finanziert) lösen können. (...)
(...) 2 bis 5 mal mehr Klimaschaden als bodennahe CO2-Emissionen. Der weltweite Flugverkehr und seine Klimaschädlichkeit steigen massiv an, obwohl ein Großteil der Menschheit noch nie geflogen ist. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bundesregierung darauf hinwirkt, die Einbeziehung des europäischen Flugverkehrs in den Emissionshandel zu verhindern. (...)
(...) Ihre Fundamentalkritik am Kapitalismus teile ich hingegen nicht. Wirtschaftliches Wachstum kann nachhaltig gestaltet werden. Im Beirat für nachhaltige Entwicklung setzte ich mich dafür ein, den Wohlstand unserer Gesellschaft auf nachhaltige Weise zu wahren. (...)
(...) die Analye, dass wir auf der Erde über unsere Verhältnisse leben ist auch in meiner Sicht zutreffend. Das Wirtschaftswachstum ist dabei ein Problemfaktor in ökologischer Hinsicht. (...)