(...) Das heisst also: Der Widerstand gegen Stuttgart 21 ist sehr gut begründet. Diese sachlichen Argumente wurden mit der Volksabstimmung am 27. (...)
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(...) Außerdem halte ich das Verständnis von Zivilgesellschaft bzw. Bürgergesellschaft, das in der Enquete-Kommission zur „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ erarbeitet wurde, nach wie vor für zeitgemäß. (...)
(...) Wir sind davon überzeugt, dass gesellschaftlicher Wandel am besten aus der Mitte der Gesellschaft und auf Initiative der Menschen geschieht. Aus diesem Grund vertrauen wir auf das Engagement und die Einsatzbereitschaft der Menschen füreinander und für die Gesellschaft insgesamt. (...)
(...) Aus dieser Tradition verstehe ich Zivilgesellschaft. Basis unserer Demokratie ist eine lebendige Zivilgesellschaft, ob organisiert oder individuell, kritisch oder angepasst. (...)
(...) Im Grundsatzprogramm der CDU aus dem Jahr 2007 finden Sie auf S. 83 ff. folgende Definition von Bürgergesellschaft: „Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre politischen Institutionen bilden das Fundament für eine lebendige Demokratie. Unser Ziel ist es, die Akzeptanz und das Ansehen dieser Ordnung fortwährend zu festigen. (...)
(...) Die „Bürger-“ oder „Zivilgesellschaft“ ist allerdings keine Allheillösung. Sie verweisen in Ihrem Vortrag „Zur Zukunft des Freiwilligen Engagements in der sozialen Arbeit“ zu Recht darauf, dass der Begriff der Bürgergesellschaft von der „Politik wohl auch gern im Kontext der Begrenzungen der staatlichen Aufgaben verwendet [wird], also etwa wenn davon die Rede ist, dass der Staat überfordert oder überlastet sei und als Sozialstaat nicht alles machen könne“. (...)