(...) Die Rechtsabteilung der Innenbehörde hat die Allgemeinverfügung als rechtlich unbedenklich eingestuft und sie wurde auch mit der damaligen Leitstelle für die Gleichberechtigung der Frau abgestimmt. Die Vertreterin dieser Stelle sah in dem Verbot "keinerlei Diffamierung der Frau, sondern im Gegenteil eine vernünftige Schutzmaßnahme für die Frauen beiderlei Gruppen." (...)
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(...) Grundsätzlich ist für mich das Recht auf Selbstbestimmung auch im Umgang mit der Prostitution in Hamburg ein wichtiges Anliegen. Deshalb verurteile oder stigmatisiere ich Prosititution nicht, sondern setze mich für die Verbesserung der Situation der Betroffenen ein. (...)
(...) Ich gehe persönlich davon aus, dass sich Sexarbeit schlicht nicht effektiv verbieten lässt. Ein Verbot würde die Sexarbeit in die Schattenwirtschaft drängen und die betroffenen Frauen auf unvertretbare Weise bedrohen. Sexarbeit muss auf eine Weise geregelt werden, die SexarbeiterInnen schützt und eine weitestgehend selbstbestimmte Arbeit ermöglicht. (...)
(...) Die Bewerbung für die Herbertstraße auf der Homepage der Stadt Hamburg finde ich sehr diskriminierend. (...)
(...) die Beschreibung der Herbertstraße auf der Tourismus-Homepage empfinde ich als einen relativ faktenbasierten Text. Den letzten Satz hingegen halte ich für spekulierend, wertend und ein wenig reißerisch und aufgrund dessen für nicht angebracht. (...)

(...) Georg, beim Hauptbahnhof, gibt es die sogenannte Kontaktverbotsverordnung, also ein sogenanntes Sperrgebiet. DIE LINKE Hamburg fordert, diese Verordnung abzuschaffen, weil dadurch Sexarbeiterinnen stigmatisiert und die Sozialarbeit erheblich erschwert wird (...)