Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Ernst-Reinhard Beck
Antwort 20.08.2009 von Ernst-Reinhard Beck CDU

(...) Wer für die zusätzlichen Schulden aufkommen muss, die aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise entstanden sind und noch weiter entstehen werden, lässt sich nicht auf eine Bevölkerungsgruppe beschränken. Da die Bewältigung der Krise zuvorderst den Bundeshaushalt belastet, ist jeder Bürger, jedes Unternehmen und jede Bank direkt und indirekt an der Tilgung der Schulden beteiligt. Dabei ist klar, dass Politik und Wirtschaft ihre Lehren aus der Krise ziehen müssen. (...)

Portrait von Michael Musil
Antwort 18.08.2009 von Michael Musil BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Die heutigen Strukturen sind bedingt durch das kranke Geldsystem entstanden und in hohem Maß widernatürlich. Als Verfechter einer "Natürlichen-Wirtschaftsordnung" - (NWO) orientiere ich mein Handeln an natürlichen Abläufen. Die sind nicht exponential wie das angedachte permanente Wirtschaftswachstum, dem sich die anderen Parteien als Allheilmittel der anstehenden Kise verschrieben haben. (...)

Antwort 19.08.2009 von Björn Walden SPD

(...) Ich weiß, dass man damit "keine großen Sprünge" machen kann, es wäre jedoch ein Anfang gemacht. Zum Thema Koalition: Meine persönliche Meinung ist, dass man eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht für alle Ewigkeit ausschließen kann. Am wichtigsten ist mir jedoch Glaubwürdigkeit in der Politik. (...)

Portrait von Hans-Christian Ströbele
Antwort 18.08.2009 von Hans-Christian Ströbele BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr Sachse.

Davon halte ich gar nichts. Über die Grundbedürfnisse der Menschen sollte nicht nach den Kriterien entschieden werden, maximalen Profit zu machen.

Mit freundlichem Gruß

Ströbele

Portrait von Rolf Schwanitz
Antwort 21.08.2009 von Rolf Schwanitz SPD

(...) Unklar ist mir, ob es Ihnen um den Handel mit Erzeugnissen und Leistungen oder um das Unternehmen selbst geht. Der Handel an Börsen (z.B. Strombörse Leipzig) kann grundsätzlich ein Instrument sein, Angebot und Nachfrage in ein vernünftiges Verhältnis zu bekommen. Voraussetzung dafür sind allerdings transparente und faire Regeln. (...)