(...) So halte ich es auch. Ich bin nicht Vollzugsorgan einer imaginären „Mehrheit der Bürger“, und das Grundgesetz kennt zu Recht kein imperatives Mandat. Es hält das von Ihnen beschriebene imperative Mandat sogar für verfassungswidrig. (...)
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(...) Ich bin weiterhin der Ansicht, dass es für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler günstiger ist, wenn wir die Euro-Zone zusammenhalten. Ein Auseinanderbrechen mit einem Beginn in Griechenland würde meiner Einschätzung nach die teuerste aller denkbaren Varianten für Deutschland sein. (...)
(...) In meiner Eigenschaft als Bundesminister habe ich einen sehr engen Zeitplan, so dass es mir nicht immer möglich, sämtliche Debattenbeiträge vor Ort mit anhören zu können. Selbstverständlich ist es mir dennoch sehr wichtig, die Diskussionen auch außerhalb des Plenarsaals weiter zu verfolgen. (...)
(...) Sie wollen wissen, „warum wir am Pleitestaat Griechenland festhalten“. Der Grund ist: Eine griechische Staatspleite hätte eine ökonomische Kettenreaktion in Europa mit einer unkalkulierbaren Gefährdung auch des Wohlstands in Deutschland zur Folge. Die Stabilisierung der Eurozone liegt also in unserem ureigensten Interesse, sie ist nicht nur Ausdruck der innereuropäischen Solidarität. (...)