Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Brigitte Pothmer
Antwort 02.02.2007 von Brigitte Pothmer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Ihre Darstellung spricht aus meiner Sicht eindeutig für die Notwendigkeit von konkreteren Regelungen für Mindestarbeitsbedingungen, für die sich meine Fraktion seit geraumer Zeit ausspricht. Verbindliche Mindestarbeitsbedingungen müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davor schützen, ausgebeutet zu werden und trotz Arbeit arm zu sein. Sie müssen sich jedoch auf die Festlegung von Mindeststandards beschränken und dürfen nicht als Ersatz für Tarif-, Gleichstellungs- oder Verteilungspolitik missbraucht werden. (...)

Portrait von Dirk Niebel
Antwort 29.01.2007 von Dirk Niebel FDP

(...) Jeder Mindestlohn, ob tariflich oder staatlich vorgeschrieben, grenzt einen unteren Produktivitätsbereich aus dem Arbeitsmarkt aus. Gesetzliche Mindestlöhne, egal in welcher Form, lösen die Arbeitsmarktprobleme nicht, sondern verschärfen sie. Sie führen zu einer Verdrängung von Arbeitsplätzen, insbesondere im geringqualifizierten Bereich und in der Konsequenz zur Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland und Abwanderung in die Schwarzarbeit. (...)

Portrait von Kornelia Möller
Antwort 16.03.2007 von Kornelia Möller Die Linke

(...) Unser Konzept sieht darüber hinaus vor, dass die Einhaltung des Mindestlohns überprüft wird und Arbeitgeber, die davon abweichen, gerichtlich belangt werden und Strafe zahlen müssen. (...)

Portrait von Paul Lehrieder
Antwort 24.04.2007 von Paul Lehrieder CSU

(...) Demnach hat das BMAS recht, wenn es darauf hinweist, dass die Einhaltung von Tarifverträgen nicht staatlich überwacht wird. Nichteinhaltung ist hingegen auf arbeitrechtlichem Weg zu überprüfen und gegebenenfalls zu ahnden. (...)

Portrait von Gerald Weiß
Antwort 18.07.2007 von Gerald Weiß CDU

(...) Generell haben wir in Deutschland gute Erfahrungen mit der Tarifautonomie gemacht. Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen regeln zusammen die Rahmenbedingungen -- der Staat hält sich raus. (...)

Portrait von Dorothee Stapelfeldt
Antwort 02.02.2007 von Dorothee Stapelfeldt SPD

(...) Ich bin davon überzeugt, dass es eine unserer wichtigsten Aufgaben in der nahen Zukunft ist, das Auseinanderdriften der Stadtteile in arm und reich zu stoppen und umzukehren. Nur wenn uns das gelingt, ist Hamburg für alle Bürgerinnen und Bürger eine schöne Stadt. (...)