(...) Lassen Sie mich abschließend noch betonen, dass ich mich im Rahmen der parlamentarischen Beratungen selbstverständlich für die Sicherheit der Kernkraftwerke einsetzen werde und gemeinsam mit meinem Kollegen berate, wie wir zukünftig auf Kernenergie verzichten können. Die Ergebnisse der Sicherheitsüberprüfungen müssen aber allerdings zunächst abgewartet werden und anschließend, auch unter Beachtung der notwendigen Energiesicherheit und in Absprache mit unseren europäischen Nachbarn, müssen wir die Lage bewerten. (...)
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Sehr geehrter Herr Klopfleisch,
dergleichen Informationen sind mir für deutsche Anlagen nicht bekannt. Meine Positionen in der Energiepolitik habe ich vor kurzem ausführlich in zwei Interviews dargelegt - hier die Links:
Sehr geehrte Frau Baum,
Ich bedanke mich für Ihr Interesse und versuche Ihre Frage so konkret wie möglich zu beantworten.
(...) Also ist der Unterschied zwischen den Parteien nur der, dass unterschiedliche zeitliche Auffassungen über den Ersatz dieser Energieart bestehen. Stromersatz für die derzeit still gelegten Kraftwerke liefern die Kraftwerke mit Kohl, Erdgas und Erdöl und bringen die Klimaschutzwerte schwer in Bedrängnis. Die Erderwärmung sei nur angesprochen und spielt bei öffentlichen Diskussionen überhaupt keine Rolle mehr. (...)
(...) Sie kritisieren, dass die SPD nach der Katastrophe in Fukushima die Kanzlerin kritisiert und parteitaktisch agiert habe. In der Tat waren wir erleichtert, dass die Regierung nach Fukushima endlich eingesehen hat, in der Energiepolitik falsche Entscheidungen getroffen zu haben. (...) Deshalb hat die SPD unmittelbar nach der Katastrophe in Fukushima ein Sofortprogramm für eine Energiewende vorgestellt und wenige Tage später im Deutschen Bundestag ein Abschaltgesetz vorgelegt. (...)
(...) Die vorübergehende Stilllegung einiger Reaktoren, so befürchte ich zunehmend, ist ein reines Wahlkampfmanöver. (...)