(...) Grundsätzlich teile ich Ihre Auffassung, dass die PID nach Möglichkeit nicht legalisiert werden sollte. Es ist meiner Auffassung nach unabdingbare staatliche Verpflichtung, für den Schutz des menschlichen Lebens in jedem seiner Entwicklungsstadien Sorge zu tragen. (...)
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(...) DIE LINKE ist eine pazifistische und demokratische Partei. Fragen, die nicht auf eine konstruktive Auseinandersetzung angelegt sind, beantworten wir deshalb nicht. (...)
(...) Deshalb ist es unsere Pflicht, die ursprünglichen Sicherheitsniveaus zu überprüfen. Für die Sicherheitsanalyse werden die Kernkraftwerke, die vor 1980 ans Netz gegangenen sind, für die Zeit des Moratoriums vorübergehend stillgelegt. (...)
(...) Wir werden nun die Konsequenzen aus den Ereignissen in Japan ziehen und daran arbeiten, das Zeitalter der erneuerbaren Energien schneller zu erreichen. Ich unterstütze die Entscheidung der Bundesregierung, eine Neubewertung der Risikoannahmen und der Sicherheit aller deutschen Kernkraftwerke vorzunehmen. Es ist wichtig, dass nun schnellst möglich eine unabhängige Expertenkommission ihre Arbeit aufnimmt und insbesondere die Sicherheit der Kühlsysteme und der externen Infrastruktur prüft. (...)

(...) Ich war nie eine Hardlinerin in der Frage der Atomenergie. Dennoch muss auch ich meine Positionen nun neu hinterfragen. (...)
(...) In einer repräsentativen Demokratie ist diese Frage dabei immer besonders schwer zu beantworten, da sowohl die Interessen der Bürger nach einem möglichst lokal verwurzelten, direkt gewählten Abgeordneten als auch das Gesamtinteresse an einem funktionsfähigen und bezahlbaren Parlament zum Ausgleich zu bringen sind. Im Zuge der jüngsten Reform des Landtagswahlrechts wurde der Zuschnitt der Landtagswahlkreise überprüft und wo erforderlich angepasst. Wir Liberalen hätten uns dabei auch eine Reduzierung der Gesamtzahl an Wahlkreisen und damit auch an Abgeordneten vorstellen können. (...)