Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Bärbel Höhn
Antwort 04.05.2012 von Bärbel Höhn BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) einer Studie des Verbraucherschutzministeriums zufolge verlieren Anlegerinnen und Anleger durch Falschberatung jährlich mindestens 20-30 Milliarden Euro. So schwierig die Verlust-Summen im Einzelfall zu beziffern sind – klar ist, dass es sich um eine erschreckend hohe Summe handelt, die für die Anliegen der Verbraucherinnen und Verbraucher wie Altersvorsorge oder die Absicherung von Lebensrisiken nicht zur Verfügung steht. (...)

Portrait von Marie-Luise Dött
Antwort 11.05.2012 von Marie-Luise Dött CDU

(...) parlamentarische Initiativen zur Regulierung der Honorarberatung wie Gesetzesentwürfe oder Entschließungsanträge wurden bisher nicht entwickelt. Gegenwärtig ist in der Diskussion, ob solche Initiativen in den Bundestag eingebracht werden sollen. (...)

Portrait von Niema Movassat
Antwort 10.07.2012 von Niema Movassat Die Linke

(...) Zudem ist für Verbraucherinnen und Verbraucher die Höhe der Provision meist nicht ersichtlich. Sie gehen davon aus, dass die Summen, die sie investieren ihrer Versicherung bzw. ihrer Anlage dient. (...)

Portrait von Martin Schoser
Antwort 19.04.2012 von Martin Schoser CDU

(...) - Wir werden lt;stronggt;Stellen in der Landesverwaltunglt;/stronggt; abbauen durch die Ausnutzung der demografischen Entwicklung und die Realisierung bereits identifizierter und ausgebrachter kw-Vermerke. Beispiele aus anderen Bundesländern und die Erfolge der CDU-geführten Landesregierung zeigen in eindrucksvoller Weise, dass dies möglich ist. (...)

Portrait von Ralf Witzel
Antwort 23.04.2012 von Ralf Witzel FDP

(...) Grundsätzlich gilt die Berufsfreiheit. Ich halte es als Liberaler auch für notwendig, daß jeder selbst entscheiden kann, was er beruflich macht. Wie der BVK bestätigt, gibt es in Deutschland kaum einen Bedarf an Honorarberatern. (...)

Portrait von Barbara Steffens
Antwort 25.04.2012 von Barbara Steffens BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Berater/innen, die vorwiegend provisionsorientiert arbeiten, geraten zwangsläufig in einen Konflikt, ob eher die eigenen oder die Interessen der Anleger/in im Vordergrund stehen. Private Vermögensbildung benötigt neben einer stärkeren Finanzaufsicht ein dichtes Netz anbieterunabhängiger Finanzberatung, damit sich Verbraucherinnen und Verbraucher im Vorfeld von Entscheidungen ein besseres Bild von der individuell richtigen Strategie zur Vermögensbildung und privaten Altersversorgung machen können. Des Weiteren hat sich NRW im Bundesrat für eine Verschärfung der Regelungen in der geplanten Finanzanlagenvermittlerordnung eingesetzt und gefordert, dass erhaltene Provisionen umfassend offen gelegt werden müssen. (...)