Ich kann gut nachvollziehen, dass Sie sich Sorgen machen. Für mich ist klar: Wenn wir wollen, dass möglichst viele Menschen von Solarenergie profitieren – gerade auch Mieterinnen und Mieter in Mehrfamilienhäusern – dann brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen. Ein ständiges Hin und Her bei der Einspeisevergütung gefährdet das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wie auch der Unternehmen, die in die Energiewende investieren wollen.
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Statt Förderungen zurückzufahren, brauchen wir eine Politik, die den Umbau hin zu einer solidarischen und ökologischen Energieversorgung konsequent vorantreibt.
Gemeinsam mit meiner Partei stelle ich mich entschieden gegen die rückwärtsgewandte Politik von Wirtschaftsministerin Reiche.
Die Förderung von privaten Solaranlagen ist aus meiner Sicht hierfür ein wesentlicher Baustein. Sie kann außerdem als wirtschaftspolitische Maßnahme verstanden werden, die Arbeitsplätze in der Solarindustrie schafft und sichert.
Ein Auslaufen der Subventionen für Privathaushalte wäre aus unserer Perspektive das beste Mittel
Die Linke setzt sich für eine klimafreundliche und dezentrale Energieversorgung in der Hand von Bürger:innen, Kommunen und Genossenschaften ein. Bürger:innen können über private Photovoltaikanlagen einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Stromgewinnung leisten. Private Solaranlagen spielen daher eine zentrale Rolle, um die Klimaziele zu erreichen und die Energiewende demokratisch, sozial und ökologisch zu gestalten.