Ihre Ausgangsdiagnose teile ich: Die bestehende Bahnverbindung ist bereits heute stark belastet, und wenn wir mehr Regional-, Fern- und Güterverkehr auf die Schiene bringen wollen, brauchen wir zusätzliche Kapazitäten.
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Die Bestandsstrecke ist nach Angaben der Deutschen Bahn abschnittsweise zu bis zu 130 Prozent ausgelastet und gilt als chronisch überlastet. Zwischen Wunstorf und Minden ist sie nur zweigleisig.
Den Weg einer ICE-Neubaustrecke auf neuer Trasse quer durch unsere Region halte ich jedoch nicht für die richtige Lösung.
Am Ende sollte nicht die Frage im Vordergrund stehen, welche Variante politisch am bequemsten ist, sondern welche Lösung langfristig eine leistungsfähige, verlässliche und ausgewogene Verkehrsinfrastruktur für Ostwestfalen-Lippe gewährleistet. Dafür braucht es eine sachliche Abwägung aller Optionen und eine transparente Kommunikation von Seiten der Bahn.
Es ist kein Geheimnis, dass es zu diesem komplexen Thema innerhalb unserer Partei unterschiedliche Positionen gibt.
Die Strecke Bielefeld-Hannover auszubauen und ggf. neu zu bauen, ist ein Vorhaben des Bundes. Das Bundesministerium für Verkehr hat dazu die Deutsche Bahn beauftragt.