Deshalb halte ich es grundsätzlich für richtig, dass auf dieser großen und verkehrlich gut erschlossenen Fläche auch Wohnungsbau realisiert werden kann. Das setzt jedoch keinen Abriss des Gebäudes voraus. Ich erachte das bisherige Konzept des Senats zum Umgang mit der Identität des Areals für unzureichend.
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Architektonische oder historische Bedeutung ersetzt nicht die Verantwortung, mit öffentlichen Mitteln sorgsam umzugehen und die dringendsten Bedarfe der wachsenden Stadt zu berücksichtigen. Berlin braucht bezahlbaren Wohnraum, zusätzliche Schulplätze und funktionierende, zeitgemäße Sportangebote.
Für ein Projekt von dieser Bedeutung braucht es Transparenz, einen offenen Dialog und eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage. Bürgerbeteiligung sollte dabei frühzeitig und ernsthaft stattfinden – gleichzeitig müssen wir als Politik auch unserer Verantwortung gerecht werden und am Ende eine tragfähige Entscheidung treffen.
Von Eile beim Abreißen kann nicht die Rede sein: Vor mehr als 23 Jahren wurde die öffentliche Sportnutzung beendet; Teile des Gebäudes waren nicht mehr in Betrieb. Seit diesem Zeitpunkt wurden auch keine relevanten Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt.
Das SEZ war ein Spaß-Schwimmbad mit weiteren Sportangeboten. Das Schwimmbad ist seit vielen Jahren geschlossen. Ein Teil des Gebäudes sollte erhalten werden.