Menschenrechte

UN-Migrationspakt (Antrag der AfD-Fraktion)

Bundestag
Abstimmung

Mit dem Antrag der AfD-Fraktion vom 28. November 2018 wird die Bundesregierung aufgefordert, bei der Zustimmung des Paktes im Dezember 2018 eine Protokollerklärung abzugeben, in der die (völker-)rechtliche "Unverbindlichkeit des "Globalen Pakts für Migration" bestätigt wird. Von 630 teilnehmenden Abgeordneten stimmten 89 MdB dem Antrag zu, 541 MdB lehnten den Antrag ab, weshalb er endgültig abgelehnt wurde.

30. November 2018

Globaler Pakt für Migration

Bundestag
Abstimmung

Im Dezember 2018 soll in Marrakesch der "Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration" (GCM) von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen unterschrieben werden. Am 29.11.2018 wurde nun im Bundestag über den Antrag der Fraktionen CDU/CSU und SPD abgestimmt, dem UN-Migrationspakt zuzustimmen und ihn auf der Konferenz in Marokko zu unterschreiben. Der GCM solle einen Beitrag dazu leisten, Migration stärker zu ordnen, zu steuern und zu begrenzen, sowie gleichzeitig die Rechte von Migrant*innen zu schützen. Angenommen wurde der Antrag durch die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD, abgelehnt durch AfD und die Linke. Die FDP-Fraktion sowie die Grünen-Fraktion enthielten sich geschlossen.

29. November 2018

Stärkung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit

Bundestag
Abstimmung

Mit ihrem Antrag fordert die Union gemeinsam mit der SPD die Bundesregierung auf das Menschenrecht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Deutschland zu wahren. Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU/CSU und der SPD angenommen.

19. Oktober 2018

Unterstützung der Seenotretterinnen und Seenotretter

Bayern 2013-2018
Abstimmung

Am 12.07.2018 wurde im bayrischen Landtag über den Dringlichkeitsantrag der SPD zum Thema Seenotrettung verstärken, Seenotretter unterstützen und auszeichnen abgestimmt.  Von 180 Abgeordneten stimmten 54 dafür, 91 dagegen,18 enthielten sich und weitere 17 Abgeordnete stimmten nicht mit ab. Alle 91 Nein-Stimmen stammen aus der CDU-Fraktion. Der Antrag wurde folglich abgelehnt.

12. Juli 2018

Neuordnung der Migrationspolitik ("Masterplan Migration")

Bayern 2013-2018
Abstimmung

Im bayerischen Landtag wurde ein Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion zur Neuordnung der Migration verabschiedet. Dieser unterstützt der "Masterplan Migration" von Bundesinnenminister Horst Seehofer, der unter anderem die Zurückweisung von Geflüchteten an der deutschen Grenze vorsieht, sollten diese bereits in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt haben.

26. Juni 2018

Externe EU-Strategie gegen Früh- und Zwangsverheiratung

EU
Abstimmung

Die Entschließung des Europäischen Parlaments fordert die Mitgliedsstaaten auf, gegen Kinderehen sowie Früh- und Zwangsverheiratung vorzugehen. Mit 556 Ja-Stimmen (82%) wurde die Entschließung angenommen und das Parlament sprach sich dafür aus, diese Entschließung dem Rat und der Kommission zu übermitteln. 63 (9%) Parlamentarier*innen stimmten mit "Nein", während sich 61 (9%) enthielten. Christdemokraten, Sozialdemokraten, Liberale, Grüne und Linke stimmten für die Entschließung. Die nationalistischen und rechtsextremistischen Fraktionen konnten keine gemeinsame Position finden, stimmten aber oft mit "Nein".

Von den 96 deutschen EU-Abgeordneten stimmten 77 für die Entschließung, 7 dagegen, 2 waren nicht beteiligt und 10 enthielten sich ihrer Stimme.

4. Juli 2018

Verletzung der Rechte indigener Völker

EU
Abstimmung

Die Entschließung des Europäischen Parlaments fordert alle Staaten einschließlich der EU und ihrer Mitgliedsstaaten auf, die territoriale Autonomie und das Recht auf Selbstbestimmung der indigenen Völker rechtlich anzuerkennen und hinzunehmen. Mit 534 Ja-Stimmen (79%) wurde die Entschließung angenommen. 71 (10%) Parlamentarier*innen stimmten mit "Nein", während sich 73 (11%) enthielten. Das Parlament beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat und der Kommission zu übermitteln. Sozialdemokraten, Liberale und GRÜNE stimmten geschlossen mit "Ja". In den anderen europäischen Fraktionen herrschte Uneinigkeit. Besonders häufig mit "Nein" stimmten Abgeordnete der rechtspopulistischen und rechtsextremen Fraktionen.

Von den 96 deutschen EU-Abgeordneten stimmten 77 für die Entschließung, 6 dagegen, 7 waren nicht beteiligt und 6 enthielten sich ihrer Stimme.

3. Juli 2018

Nebentätigkeit von Annette Widmann-Mauz

Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.
Nebentätigkeit

Mitglied des Kuratoriums - von Amts wegen

Schutz unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter

EU
Abstimmung

Die Entschließung des Europäischen Parlaments betont, dass Kinder nicht im Zusammenhang mit Einwanderung festgehalten werden dürfen und ohne Freiheitsentzug unterzubringen sind. Alle Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, die in den Übereinkommen der Vereinten Nationen verankerten Rechte von Kindern zu achten.

Mit 343 Ja-Stimmen (53%) wurde die Entschließung angenommen. 287 (44%) Parlamentarier*innen stimmten mit "Nein", während sich 22 (3%) enthielten. Der größte Teil der Christdemokraten und Nationalisten stimmte gegen die Entschließung. Liberale, Grüne und Sozialdemokraten stimmten geschlossen dafür. Von den 96 deutschen EU-Abgeordneten stimmten 50 für die Entschließung, 36 dagegen und 9 waren nicht beteiligt. Es gab eine Enthaltung.

Das Parlament beauftragt seinen Präsidenten, diese Entschließung dem Rat und der Kommission zu übermitteln.

3. Mai 2018

Freiheit und Pluralismus der Medien in der EU

EU
Abstimmung

Das Europäische Parlament hat einen Entschließungsantrag für Freiheit und Pluralismus der Medien in der EU angenommen. In der Resolution werden Mitgliedsstaaten sowie die Organe der Europäischen Union dazu aufgefordert, den Zustand der Meinungs- und Informationsfreiheit zu verbessern.

3. Mai 2018

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