Jahrgang
1986
Wohnort
Witten
Berufliche Qualifikation
Historikerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 106: Ennepe-Ruhr-Kreis II

Liste
Landesliste, Platz 9
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Videobeobachtung an Kriminalitätsschwerpunkten ist schon heute möglich und gerechtfertigt, wenn Polizeibeamt*innen die Aufnahmen in Echtzeit verfolgen und die Polizei so sofort eingreifen kann. Flächendeckende Videoüberwachung lehne ich ab, denn sie verletzt Grundrechte und ist reine Symbolpolitik.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Verena Schäffer: Neutral
Statt einer starren Lernzeit für alle wollen wir die individuelle Lernzeit und damit G8 und G9 an allen Gymnasien in NRW. Schüler*innen beschreiten den Weg zum Abitur dann in ihrem eigenen Tempo.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Verena Schäffer: Stimme zu
Niemand darf wegen seiner oder ihrer sexuellen Identität benachteiligt und ausgegrenzt werden. Die vierfach höhere Suizidversuchsrate unter homosexuellen Jugendlichen zeigt, dass wir sie stärken müssen. Deshalb ist mit Aufklärung über sexuelle Vielfalt schon seit 1999 Aufgabe der Schulen in NRW und das soll auch so bleiben.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Wir wollen den Rad- und Fußverkehr fördern. Damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern sorgen für weniger Stau und bessere Luft in den Innenstädten und erhöhen so die Lebensqualität vor Ort.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Verena Schäffer: Stimme zu
RWE hat am Kohlestrom verdient, RWE muss für die Folgekosten aufkommen – und nicht die Allgemeinheit oder Menschen und Umwelt im Braunkohlerevier. Wir brauchen ein Gutachten, das die Folgekosten transparent beziffert. Die Rücklagen müssen in einem Fonds oder einer Stiftung gesichert werden.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Afghanistan ist nicht sicher! Deshalb lehnen wir GRÜNE Abschiebungen dorthin ab und fordern die SPD auf, einen Abschiebestopp zu erlassen. Zudem muss der die Bundesregierung die Sicherheitslage in Afghanistan neu bewerten, damit die Schutzquote erhöht und Abschiebungen ausgesetzt werden.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Verena Schäffer: Stimme zu
Demokratie lebt von Mitbestimmung. Deswegen haben wir die Abstimmungshürden für Volksentscheide bereits abgesenkt und setzen uns auch weiterhin für eine weitere Senkung ein.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Das Betreuungsgeld zementiert ein Rollenbild von vorgestern, das schon längst nicht mehr gesellschaftliche Realität ist. Wir investieren lieber in gute frühkindliche Bildung in den Kitas und bei Tagesmüttern und -vätern.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Verena Schäffer: Stimme zu
Für‘s letzte Kita-Jahr haben wir die Kita-Gebühren bereits abgeschafft und wollen sie perspektivisch ganz abschaffen. Kurzfristig steht für uns GRÜNE die Verbesserung Kita- Qualität ganz oben auf der Agenda: kleinere Gruppen, bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, mehr Geld für Fortbildungen.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
In Regierungsverantwortung im Land tun wir GRÜNE alles, um Kommunen aus der Überschuldung zu holen, damit sie nicht gezwungen sind, solche Entscheidungen zu treffen. Wir fordern vom Bund, die Kommunen besser zu unterstützen.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Verena Schäffer: Neutral
Das Sozialticket ist ein günstiges Ticket für Menschen mit wenig Geld, das wir fast überall in NRW etabliert haben. Zusätzlich wollen wir ein günstiges landesweites Ticket für Azubis in NRW einführen. Allen Bürger*innen wollen wir ein landeweites Ticket für zwei Euro pro Tag anbieten.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Personen allein wegen ihres Aussehens, etwa ihrer Haut- und Haarfarbe, und ohne einen konkreten Anhaltspunkt unter Generalverdacht zu stellen, ist diskriminierend und nicht rechtsstaatlich. Deshalb lehnen wir Racial Profiling ab.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Durch die Zusammensetzung des Rundfunkrats im neuen WDR-Gesetz ist unsere Gesellschaft in ganzer Vielfalt vertreten, inklusive der in den Landtag gewählten Fraktionen - aber auch darüber hinaus. So sichern wir die Zukunftsfähigkeit des WDR und die Medienvielfalt in NRW insgesamt.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Verena Schäffer: Stimme zu
Demokratie lebt von Mitbestimmung und Transparenz. Dafür brauchen die Bürger*innen kostenlosen und einfachen Zugang zu amtlichen Informationen. Die SPD hat ein solches Transparenzgesetz verhindert. Wir wollen es in der nächsten Legislaturperiode als eines der ersten Vorhaben durchsetzen.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Verena Schäffer: Neutral
Wir wollen starke Kommunen unabhängig von der Himmelsrichtung. Kommunen brauchen eine spürbare Entlastung von Sozialausgaben und einen Altschuldentilgungsfonds für hohe Schulden. Wir werden zudem die Sanierung von Schulen, Kitas und anderer Infrastruktur durch gezielte Programme verstärken.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Verena Schäffer: Lehne ab
Wir wollen Wirtschaft mit Zukunft. Dafür müssen wir unsere natürlichen Ressourcen und unsere Umwelt für nachfolgende Generationen bewahren und Jobs in den erneuerbaren Energien und in der Umweltwirtschaft schaffen, die in NRW boomt: Bis 2025 wollen wir 100.000 neue Jobs in dieser Branche.

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