Hallo Herr Schmidt, wie stehen Sie zu den Thema indirkete Eltergeldkürzung durch die Zwangsaufteilung zwischen Vater und Mutter?
Ich bin 35 Jahre alt und bin grade mit unserem ersten Kind Zuhause. Nach dem Mutterschutz werde ich wieder Vollzeit arbeiten und mein Mann wird ein Jahr Zuhause bleiben. Diese Entscheidung haben wir nicht des Geldes wegen getroffen. Wir verdienen beide gleich viel. Allerdings hat mein Mann einen deutlich längeren Arbeitsweg und durch das Recht auf Stillen kann er das Baby einmal am Tag zu mir auf die Arbeit bringen. Dadurch können wir beide die meiste mögliche Zeit mit unserem Kind verbringen. Durch die neue Regelung könnten wir nicht mehr die für uns optimale Lösung wählen sonder mein Mann wäre gezwungen 3 Monate jeden Tag 12 Stunden getrennt von seinem Kind zu sein. Mich würde Ihre Meinung als Abgeordneter den ich gewählt habe interessieren.

