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Ute Leidig
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Frage von Barbara B. •

Warum haben Sie für die Nutzung von Ackerflächen für Photovoltaikanlagen gestimmt? Meines Erachtens würde das den Nachteil haben, dass es weniger Ackerflächen für den Anbau von Nahrungsmitteln gibt.

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Damit wir erhalten, was uns erhält, ist es enorm wichtig, bei der Energiewende voranzukommen. Für das Gelingen der Energiewende ist der Ausbau aller Formen der Solarenergie entscheidend – dazu gehört ausdrücklich auch die Freiflächen-Photovoltaik.

Heute werden fast 10 % der landwirtschaftlichen Fläche für Energiepflanzen genutzt. Dabei erzeugt ein Hektar Freiflächen-PV etwa 30-mal mehr Strom als Energiemais für Biogas. Weniger Energiepflanzen und mehr Solarstrom bedeuten daher mehr Fläche für die Lebensmittelproduktion. Diesen Umstieg wollen wir vorantreiben.

Agri-Photovoltaik steht für eine „doppelte Ernte“: Strom- und Lebensmittelproduktion schließen sich nicht aus. Hochaufgeständerte Anlagen ermöglichen weiterhin Ackerbau, Photovoltaikmodule über Obstplantagen schützen Kulturen, und senkrechte PV-Anlagen lassen sich mit Beweidung kombinieren. Zahlreiche Praxisbeispiele und laufende Forschungsprojekte im Land belegen, dass dieses Konzept funktioniert.

Das werde ich weiterhin unterstützen.

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