Frage an Tobias Hans von Qnivq Fpuzvqg bezüglich Arbeit und Beschäftigung

26. März 2020 - 10:16

Sehr geehrter Herr Hans,
wie die Medien berichten werden die Ausfälle an KiTa-Beiträgen in der derzeitigen Corona-Krise vom Land übernommen und somit die Träger der KiTas entlastet.
Leider gibt es eine solche Regelung niciht für die vielen Einrichtungen von Bildungsträgern im Land. Diese werden für gewöhnlich von der Agentur für Arbeit für bestimmte Maßnahmen bezahlt, in denen Arbeitslose in Arbeit vermittelt oder weitergebildet werden. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen ist es dort nicht mehr mögliche diese Maßnahmen von ca. 10 Teilnehmern oder mehr durchzuführen.

Anscheinend werden diese Träger nun auch nicht weiterhin von der Agentur für Arbeit bezahlt, was zur Folge hat, dass diese Träger alle ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit 100 schicken müssen, was durchaus erhebliche Einkommensnachteile mit sich zieht.

Wenn ich nun höre, dass Erzieher in einer ähnlichen Situation sind und ihr volles Gehalt weiterbeziehen ist das nicht gerecht. In diesem Fall fallen für den Staat/das Land sogar erhebliche Mehrkosten an. Im Falle der Bildungsträger handelt es sich "nur" um das Budget für Weiterbildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit, was ohnehin für das ganze Jahr bereits bewilligt wurde und nun nicht mehr Ausgezahlt wird und den Angestellten das Leben erschwert.

Wäre hier eine unbürokratische Lösung möglich, so dass auch die Beschäftigten solcher Bildungsträger ihre Arbeit, zumindest auch teilweise im HomeOffice und mit normalem Gehalt weiter betreiben können?

Mit freundlichen Grüßen,

David Schmidt

Frage von Qnivq Fpuzvqg