Sehr geehrter Herr Sorge, Ihre Kritik am KCanG begründen Sie unter anderem mit Studien aus Kanada, die eine Zunahme an Psychosen belegen sollen. Können Sie bitte eine Quellenangabe hierzu liefern?
Hintergrund meiner Frage: Alle mir bekannten Untersuchungen, auch Meta-Studien, konnten keine signifikante Korrelation zwischen Legalisierung/Entkriminalisierung und der Prävalenz von Psychosen nachweisen.
Weitere Fragen an Tino Sorge
Sollte sich zeigen, dass Maßnahmen zwar kurzfristig Ausgaben begrenzen, aber langfristig zu höheren Kosten führen, sind sie gesundheitspolitisch nicht sinnvoll
Das Ziel ist es, die Versorgungskapazitäten bedarfsgerecht auszubauen und die Wartezeiten zu reduzieren. Maßnahmen, die zu einer Verknappung der Behandlungsplätze führen könn(t)en, werden kritisch geprüft.
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Als Bundesgesundheitsministerium setzen wir uns dafür ein, dass der Zugang zu medizinischer Versorgung auch künftig einkommensunabhängig gewährleistet wird

