Lieber Herr Brander, Wie wollen Sie sicherstellen,dass die aktuelle Entwicklung der Inflation nicht dauerhaft die Kaufkraft der Bevölkerung schwächt, insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen?
Vielen Dank für Ihre Frage. Die anhaltend hohen Preise treffen vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, Rentner, Familien und Alleinerziehende. Genau deshalb muss Politik bei den Ursachen ansetzen – nicht nur mit kurzfristigen Entlastungsversprechen.
Aus unserer Sicht braucht es vor allem drei Maßnahmen:
- Energiepreise dauerhaft senken
Energie ist ein zentraler Kostentreiber für nahezu alle Lebensbereiche – Heizen, Strom, Mobilität, Lebensmittelproduktion und Industrie. Wir setzen uns daher für eine bezahlbare, verlässliche Energieversorgung ein, für die Senkung staatlicher Abgaben auf Energie und gegen zusätzliche Belastungen wie CO₂-Abgaben. - Steuern und Abgaben für Bürger reduzieren
Wenn Preise steigen, darf der Staat nicht über Mehrwertsteuer und andere Abgaben zusätzlich profitieren. Gerade Haushalte mit niedrigen Einkommen brauchen mehr Netto vom Brutto. Deshalb fordern wir spürbare Entlastungen bei Steuern, Abgaben und Energie- sowie Kraftstoffkosten. - Solide Haushalts- und Wirtschaftspolitik statt weiterer Schulden- und Subventionspolitik
Inflation wird durch eine Politik verstärkt, die immer neue Ausgabenprogramme auflegt, Bürokratie ausweitet und Unternehmen belastet. Wir wollen den Wirtschaftsstandort stärken, Bürokratie abbauen, Mittelstand und Handwerk entlasten und damit Arbeitsplätze sowie Kaufkraft sichern.
Kurz gesagt: Die Kaufkraft der Bürger schützt man nicht durch immer neue staatliche Umverteilungsprogramme, sondern durch niedrigere Lebenshaltungskosten, geringere Steuerlast, bezahlbare Energie und eine starke heimische Wirtschaft. Besonders Haushalte mit niedrigen Einkommen profitieren davon, wenn Miete, Strom, Heizung, Lebensmittel und Mobilität nicht durch politische Fehlentscheidungen weiter verteuert werden.
