Stanislaw Tillich

| Abgeordneter Sachsen 2009-2014
Stanislaw Tillich
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Jahrgang
1959
Wohnort
Panschwitz-Kuckau
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik
Ausgeübte Tätigkeit
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Mitglied des Sächsischen Landtages
Wahlkreis

Wahlkreis 54: Kamenz II

Wahlkreisergebnis: 58,6 %

Parlament
Sachsen 2009-2014

Über Stanislaw Tillich

Meine Heimat ist die Lausitz. Ich wurde am 10. April 1959 in einer sorbischen Familie geboren und pflege die sorbische Sprache und Kultur. Meiner Heimat bin ich treu geblieben. Mit meiner Frau Veronika und meiner Mutter wohne ich in dem Haus, das wir gemeinsam mit meinen Eltern mit viel Liebe und fleißiger Arbeit aufgebaut und ausgebaut haben. Vor einigen Jahren haben wir Solaranlagen auf unser Dach gebaut, um umweltfreundliche Energie zu nutzen und Wärme zu erzeugen. Unsere zwei Kinder studieren außerhalb Sachsens. Sie kommen gern nach Hause und besuchen uns oft. Der Zusammenhalt in der Familie und die Verwurzelung in der wunderschönen Heimat zwischen Bautzen und Dresden bedeuten mir sehr viel. Ich brauche das Gespräch über den Gartenzaun, den Einkauf im Dorfladen und den Besuch des Gottesdienstes im Kloster Sankt Marienstern. In Panschwitz-Kuckau bin ich einfach Stanislaw Tillich. Im Gespräch erzählt mir der arbeitslose Nachbar ungeschminkt von seinen Sorgen, berichtet mir der lokale Unternehmer direkt von seinen Erfolgen und der Bürgermeister sagt mir offen seine Meinung. So behalte ich die Verbindung und eine klare Sprache, weit weg von politischer Alltagsrhetorik. Ich hoffe, dass ich damit in ganz Sachsen etwas zum Vertrauen in die Politik und die Politiker beitragen kann. Für unser Heimatland Sachsen zu arbeiten ist eine wunderbare Aufgabe. Nach dem Abitur am sorbischen Gymnasium in Bautzen und dem Wehrdienst habe ich bis 1984 an der TU Dresden studiert. Bei der Bewältigung der politischen Arbeit hilft mir mein Studium als Diplomingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik. In naturwissenschaftlichen Fächern gibt es eine grundlegende Wahrheit: eins und eins ist immer zwei. Diesem Grundsatz müssen wir auch in der Finanzpolitik treu bleiben. Deswegen bin ich gegen unhaltbare Versprechen vor und nach Wahlen. Als Ingenieur geht es darum, innovative Lösungen so zu entwerfen, dass sie mit vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind. Ich bin überzeugt, dass wir Fortschritt brauchen, um unseren Wohlstand zu erhalten. Das bedeutet für Politik, Unternehmen und Mitarbeiter, Vereine und Verbände manchmal ein hartes Stück Arbeit. Auch hier hilft eine Weisheit meines Berufes: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“. Schon früh war es mir wichtig, mich für meine Heimat zu engagieren und politische Verantwortung zu übernehmen, um Probleme zu lösen und die Lebensverhältnisse zu verbessern. Deswegen bin ich zu DDR-Zeiten in die CDU eingetreten. Ich habe mich bereit erklärt, im Rat des Kreises Kamenz mitzuarbeiten, wo ich 1989 die Aufgaben des stellvertretenden Ratsvorsitzenden für Handel und Versorgung übernommen habe. Ich gebe es offen zu: An eine schnelle Wiedervereinigung haben viele andere und auch ich nicht geglaubt. Meine Heimat verlassen wollte ich nicht. Deswegen habe ich einen Weg gesucht, Dinge dort zu bewegen, wo es für meine Familie und mich vertretbar und machbar war. Die ersten Erfahrungen einer demokratischen Politik habe ich in der Volkskammer ab dem 18. März 1990 gesammelt. Die Wiedervereinigung war für die Sachsen und auch für mich der Aufbruch in eine neue Zeit. Gleich 1990 habe ich mich selbständig gemacht mit einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Die Politik hat mich aber nicht losgelassen. In der CDU bin ich aus voller Überzeugung geblieben. Das Bekenntnis zum christlichen Menschenbild, das Vertrauen auf die Kräfte der sozialen Marktwirtschaft und die drei Säulen unserer Partei - die konservative, die soziale und die liberale - machen für mich eine wahre Volkspartei aus. Von 1991 bis 1994 war ich Beobachter, danach bis 1999 Mitglied im Europäischen Parlament. In dieser Zeit habe ich viel gelernt, zahlreiche Kontakte zu deutschen und europäischen Politikern habe ich von damals behalten. Sie helfen mir heute, die Interessen Sachsens in Deutschland und Europa zu vertreten. Je mehr die Europäische Union die Politik in einem Bundesland mit prägt, umso wichtiger ist ein kurzer Draht nach Brüssel. Kurt Biedenkopf holte mich 1999 in sein Kabinett. Ich war verantwortlich für die Bundes- und Europapolitik. Im Kabinett von Georg Milbradt war ich ab dem Jahr 2002 zusätzlich Chef der Staatskanzlei. 2004 wurde ich Umwelt- und Landwirtschaftsminister, 2007 Finanzminister. Meinen beiden Vorgänger bin ich dankbar für das Vertrauen, dass sie in mich gesetzt haben und die Chancen, die sie mir so gegeben haben. Noch heute kann ich auf ihre Unterstützung bauen. Unser Antrieb ist es, für das Land und seine Menschen zu arbeiten. Deswegen ist es für mich eine Ehre, seit dem 28. Mai 2008 Ministerpräsident zu sein. Ich bin als Landesvorsitzender der Sächsischen Union auch Präsidiumsmitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Ich arbeite gemeinsam mit meiner Partei und den Bürgerinnen und Bürgern dafür, unser Land in den kommenden Jahren in eine gute Zukunft zu führen.
Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 17Juli2014

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident
Sehr geehrter Herr Tillich,

Sie setzen sich seit langem dafür ein, dass die Bürger im Freistaat...

Von: Ervauneq Wbua

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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Werter Herr Tillich,

Ihre Vorgänger Prof. Dr. Biedenkopf und Prof. Dr. Milbradt versuchten während ihrer Amtszeit Sachsen demokratisch zu...

Von: Rxxruneqg Sevgm Orlre

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Sie hatten hier geäußert, die Scientology- Organisation habe in Sachsen "keine nennenswerten...

Von: Jvysevrq Zrvßare

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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Werter Herr Ministerpräsident,

ich stellte Ihnen schon mehrfach Fragen zu Ihrer Vergangenheit und dem aus meiner Sicht daraus...

Von: Rxxruneqg Sevgm Orlre

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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# Wirtschaft 10Apr2014

Sehr geehrter Herr Tillich,
in der LVZ vom 03.03.2014 ( ...

Von: Zngguvnf Znybx

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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# Soziales 9Apr2014

Sehr geehrter Herr Tillich,

wann möchten Sie denn auf meine Frage vom 12.02.14 antworten? Nach der Landtagswahl oder doch erst nach...

Von: Fnovar Xrggjvt

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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Werter Herr Ministerpräsident,

„report-psychologie.de“ schreibt unter dem Titel: „Wo der Unternehmergeist wohnt“:

„Psychologen der...

Von: Rxxruneqg Segvm Orlre

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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# Arbeit 12Feb2014

Sehr geehrter Herr Tillich,

Ihre Antwort vom 24.01.14 auf meine Frage vom 16.01.14 ist nicht befriedigend, weil ich nicht glaube, dass die...

Von: Fnovar Xrggjvt

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

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# Soziales 23Jan2014

Sehr geehrter Herr Tillich,

können Sie sich vorstellen, dass in Sächs. Landtag Petitionen vorsätzlich falsch beantwortet werden, bzw. dass...

Von: Treq Mrggry

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CDU

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# Arbeit 16Jan2014

Sehr geehrter Herr Tillich,
die gleich folgende Frage hatte ich bereits auf Ihrer persönlichen Website über das Kontaktformular gestellt (in...

Von: Fnovar Xrggjvt

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

(...) Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass die Frage der generationengerechten Finanzierung unseres gesamten Sozialversicherungssystems angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels eine Daueraufgabe ist. Ob mit oder ohne Buß- und Bettag. (...)

Sehr geehrter Herr Tillich!

Der Bürgerkompass Sachsen hat Sie veranlasst im März dieses Jahres in einer Pressemeldung ein Online-...

Von: Yrvs Unafra

Antwort von Stanislaw Tillich
CDU

(...) Die Internetplattform „Bürgerbeteiligung online“ steht seit einigen Tagen unter https://onlinebeteiligung-sachsen.de zur Verfügung. Hier können Sie sich mit Anregungen zu jeweils aktuellen Gesetzgebungsverfahren beteiligen. (...)

# Finanzen 5Dez2013

Sehr geehrter Herr Tillich,

Ich möchte Sie nochmals auf meine Frage vom 29.08.2013 zur Reform der Gemeindefinanzierung erinnern, welche...

Von: Pyrzraf Zvrgu

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CDU

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29 Fragen beantwortet
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