Stanislaw Tillich

| Kandidat Sachsen 2009-2014
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Jahrgang
1959
Wohnort
Panschwitz-Kuckau
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik
Ausgeübte Tätigkeit
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Mitglied des Sächsischen Landtages
Wahlkreis

Wahlkreis 54: Kamenz II

Wahlkreisergebnis: 58,6 %

Parlament
Sachsen 2009-2014

Die politischen Ziele von Stanislaw Tillich

Ich trete für eine wahrhaftige und redliche Politik ein. Deswegen werde ich mich nicht verbiegen, sondern offen und ehrlich den Menschen meine Entscheidungen erklären. Die Bürger Sachsens können mir vertrauen. Das ist besonders in Krisenzeiten wichtig.

Ich möchte Politik für heute und für morgen machen. Ich muss gegenüber meiner Frau und meiner Mutter genauso mit meiner Arbeit bestehen können, wie gegenüber meinen Kindern und deren Kindern. Deswegen dürfen Entlastungen und Ausgaben für unsere Generation nicht zu Lasten zukünftiger Einwohner Sachsens gemacht werden.

Ich möchte es mit meiner Partei, den sächsischen Unternehmern und ihren Mitarbeitern schaffen, dass Sachsen zu den innovativsten Regionen Europas gehört. Vor den Weltkriegen war Sachsen ein industrielles Kernland unseres Kontinents, daran müssen wir anknüpfen. Ich bin überzeugt, dass wir nur durch industrielle Fortschritte unseren Wohlstand erhalten können. Nur wenn sächsische Produkte auf dem Weltmarkt bestehen, weil sie besser sind als andere Produkte, verdienen wir das Geld, das wir für unsere sozialen Aufgaben, für die kulturelle Vielfalt und die Investitionen in Bildung brauchen.

Ich möchte für die Bürger Sachsens so viel Freiheit wie möglich und einen starken Staat, der dort handelt, wo es nötig ist, um Gerechtigkeit und Sicherheit zu bewahren, um Investitionen zu befördern und Anliegen von öffentlichem Interesse umzusetzen. Aber oft braucht es nicht des Handelns der Verwaltung. Die Bürger und Unternehmen können vieles selbständig schneller und kreativer lösen. Deswegen wollen wir Bürokratie und Vorschriften abbauen, wo immer es möglich ist.

Erfahren Sie mehr über meine Ziele und nehmen Sie Kontakt mit mir auf unter www.stanislaw-tillich.de

Über Stanislaw Tillich

Meine Heimat ist die Lausitz. Ich wurde am 10. April 1959 in einer sorbischen Familie geboren und pflege die sorbische Sprache und Kultur. Meiner Heimat bin ich treu geblieben. Mit meiner Frau Veronika und meiner Mutter wohne ich in dem Haus, das wir gemeinsam mit meinen Eltern mit viel Liebe und fleißiger Arbeit aufgebaut und ausgebaut haben. Vor einigen Jahren haben wir Solaranlagen auf unser Dach gebaut, um umweltfreundliche Energie zu nutzen und Wärme zu erzeugen.

Unsere zwei Kinder studieren außerhalb Sachsens. Sie kommen gern nach Hause und besuchen uns oft. Der Zusammenhalt in der Familie und die Verwurzelung in der wunderschönen Heimat zwischen Bautzen und Dresden bedeuten mir sehr viel. Ich brauche das Gespräch über den Gartenzaun, den Einkauf im Dorfladen und den Besuch des Gottesdienstes im Kloster Sankt Marienstern. In Panschwitz-Kuckau bin ich einfach Stanislaw Tillich. Im Gespräch erzählt mir der arbeitslose Nachbar ungeschminkt von seinen Sorgen, berichtet mir der lokale Unternehmer direkt von seinen Erfolgen und der Bürgermeister sagt mir offen seine Meinung. So behalte ich die Verbindung und eine klare Sprache, weit weg von politischer Alltagsrhetorik. Ich hoffe, dass ich damit in ganz Sachsen etwas zum Vertrauen in die Politik und die Politiker beitragen kann.

Für unser Heimatland Sachsen zu arbeiten ist eine wunderbare Aufgabe. Nach dem Abitur am sorbischen Gymnasium in Bautzen und dem Wehrdienst habe ich bis 1984 an der TU Dresden studiert. Bei der Bewältigung der politischen Arbeit hilft mir mein Studium als Diplomingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik. In naturwissenschaftlichen Fächern gibt es eine grundlegende Wahrheit: eins und eins ist immer zwei. Diesem Grundsatz müssen wir auch in der Finanzpolitik treu bleiben. Deswegen bin ich gegen unhaltbare Versprechen vor und nach Wahlen. Als Ingenieur geht es darum, innovative Lösungen so zu entwerfen, dass sie mit vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind. Ich bin überzeugt, dass wir Fortschritt brauchen, um unseren Wohlstand zu erhalten. Das bedeutet für Politik, Unternehmen und Mitarbeiter, Vereine und Verbände manchmal ein hartes Stück Arbeit. Auch hier hilft eine Weisheit meines Berufes: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“.

Schon früh war es mir wichtig, mich für meine Heimat zu engagieren und politische Verantwortung zu übernehmen, um Probleme zu lösen und die Lebensverhältnisse zu verbessern. Deswegen bin ich zu DDR-Zeiten in die CDU eingetreten. Ich habe mich bereit erklärt, im Rat des Kreises Kamenz mitzuarbeiten, wo ich 1989 die Aufgaben des stellvertretenden Ratsvorsitzenden für Handel und Versorgung übernommen habe. Ich gebe es offen zu: An eine schnelle Wiedervereinigung haben viele andere und auch ich nicht geglaubt. Meine Heimat verlassen wollte ich nicht. Deswegen habe ich einen Weg gesucht, Dinge dort zu bewegen, wo es für meine Familie und mich vertretbar und machbar war.

Die ersten Erfahrungen einer demokratischen Politik habe ich in der Volkskammer ab dem 18. März 1990 gesammelt. Die Wiedervereinigung war für die Sachsen und auch für mich der Aufbruch in eine neue Zeit. Gleich 1990 habe ich mich selbständig gemacht mit einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Die Politik hat mich aber nicht losgelassen. In der CDU bin ich aus voller Überzeugung geblieben. Das Bekenntnis zum christlichen Menschenbild, das Vertrauen auf die Kräfte der sozialen Marktwirtschaft und die drei Säulen unserer Partei - die konservative, die soziale und die liberale - machen für mich eine wahre Volkspartei aus. Von 1991 bis 1994 war ich Beobachter, danach bis 1999 Mitglied im Europäischen Parlament. In dieser Zeit habe ich viel gelernt, zahlreiche Kontakte zu deutschen und europäischen Politikern habe ich von damals behalten. Sie helfen mir heute, die Interessen Sachsens in Deutschland und Europa zu vertreten. Je mehr die Europäische Union die Politik in einem Bundesland mit prägt, umso wichtiger ist ein kurzer Draht nach Brüssel.

Kurt Biedenkopf holte mich 1999 in sein Kabinett. Ich war verantwortlich für die Bundes- und Europapolitik. Im Kabinett von Georg Milbradt war ich ab dem Jahr 2002 zusätzlich Chef der Staatskanzlei. 2004 wurde ich Umwelt- und Landwirtschaftsminister, 2007 Finanzminister. Meinen beiden Vorgänger bin ich dankbar für das Vertrauen, dass sie in mich gesetzt haben und die Chancen, die sie mir so gegeben haben. Noch heute kann ich auf ihre Unterstützung bauen. Unser Antrieb ist es, für das Land und seine Menschen zu arbeiten. Deswegen ist es für mich eine Ehre, seit dem 28. Mai 2008 Ministerpräsident zu sein. Ich bin als Landesvorsitzender der Sächsischen Union auch Präsidiumsmitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands. Ich arbeite gemeinsam mit meiner Partei und den Bürgerinnen und Bürgern dafür, unser Land in den kommenden Jahren in eine gute Zukunft zu führen.

Alle Fragen in der Übersicht
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Mich würde mal eine konkrete zahl der Arbeitslosen in der bundesrepublik interessieren. Ohne irgendwelche Praktikanten oder ein Euro jobber und...

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mit den Stimmen der SPD haben sie bisher über das angebliche familienfreundliche Land geherrscht. Was...

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Sehr geehrter Herr Tillich,

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(...) Eines von vielen Beispielen ist die Niederschlesische-Magistrale (Ausbaustrecke Hoyerswerda - Horka - Grenze D / PL). Deren Ausbau möchte ich voranbringen. (...)

Sehr geehrter Hr. Tillich,

wie stehen Sie zur Debatte "Fachkräfteschlüssel in Kindertagesstätten und Kindertagespflege"? Welche Priorität...

Von: Naxr Tvrßyre-Ynpuznaa

Antwort von Stanislaw Tillich
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(...) Auch die Kindertagespflege möchte ich weiterhin unterstützen und qualitativ verbessern. Vor allem der Ausbau von Fortbildungsmöglichkeiten und der Aufbau von Netzwerken der Kindertagespflegepersonen ermöglicht eine weitere Qualifizierung der Kindertagespflege. (...)

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