Sahra Damus

| Abgeordnete Brandenburg
Sahra Damus
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Jahrgang
1982
Wohnort
Frankfurt (Oder)
Berufliche Qualifikation
M.A. Sozial- und Sprachwissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 35: Frankfurt (Oder)

Wahlkreisergebnis: 7,7 %

Liste
Landesliste, Platz 3

Eingezogen über die Liste

Parlament
Brandenburg

Die politischen Ziele von Sahra Damus

Liebe Frankfurter*innen, liebe Brandenburger*innen,

ich engagiere mich seit vielen Jahren kommunalpolitisch, ehrenamtlich und gewerkschaftlich in Frankfurt (Oder) und Ostbrandenburg. Als Kommunalpolitiker*innen beackern wir ein breites Themenspektrum: von Straßenausbau bis Kita-Sanierung, von der Unterbringung Geflüchteter bis zum Naturschutz. Als Gewerkschafterin und Gleichstellungsbeauftragte setze ich mich seit langem gegen prekäre Arbeit, für mehr Familienfreundlichkeit und die Akzeptanz der Geschlechtervielfalt ein.

In der Kommunalpolitik habe ich gelernt, wieviel auf lokaler Ebene entschieden wird und wie viel wir mitbestimmen können. Und ich habe auch gelernt, an welchen Stellschrauben man in der Landespolitik drehen muss, damit es vor Ort besser wird. Denn Stadt- und Landespolitik gehören eng zusammen. Das wichtigste ist dabei die Ausfinanzierung unserer Kommunen, damit sie ihre Aufgaben gut erfüllen können.

Nur zusammen kommen wir bei der Infrastruktur- und Verkehrspolitik, der Versorgung mit Pflegekräften und Hebammen und der Chancengleichheit von Kindern voran. Gemeinsam sorgen wir sowohl in den Kommunen als auch im Land für den dringend notwendigen Klimaschutz und für zukunftsfähige Arbeitsplätze in unserer vom Strukturwandel geprägten Region. Dabei stehen wir klar für Integration und Weltoffenheit statt für Hass und Hetze.

Ihre Sahra Damus

Über Sahra Damus

  • Ich bin 37 Jahre alt. Die ersten 20 Jahre habe ich in meinem Geburtsort Brandenburg an der Havel gelebt, die letzten 17 Jahre in Frankfurt (Oder). Hier habe ich Kultur-, Sozial- und Sprachwissenschaften studiert.
  • Seit September 2019 bin ich bündnisgrüne Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Frankfurt (Oder). Ich bin zudem für die Wahlkreise im und um das Oderbruch sowie die Märkische Schweiz zuständig, für die Gegend um Wriezen, Bad Freienwalde, Seelow und Müncheberg. Im Landtag möchte ich eine starke Stimme für Ostbrandenburg sein!
  • Ich bin parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion, d.h. ich koordiniere die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und unsere Arbeit im Parlament. Dazu vertrete ich unsere Fraktion auch im Präsidium des Landtags. Meine Themen sind einerseits Wissenschaft, Forschung und Kultur, andererseits Gleischtellung-, Frauen*- und Queerpolitik sowie Integration. Weitere Herzensthemen von mir sind die Kommunalpolitik, deutsch-polnische Themen und die Landesentwicklung.
  • Zu den Bündnisgrünen gekommen bin ich 2008 über die Bürger*inneninitiative ProTram für eine Straßenbahn über die Oder zwischen Frankfurt und Słubice, Parteimitglied bin ich seit 2013.
  • Seit 2009 war ich an der Europa-Universität Viadrina tätig, zunächst für 6 Jahre in einem sprachwissenschaftlichen Forschungsprojekt und seit 2010 parallel als gewählte Gleichstellungsbeauftragte. Von 2014-2019 habe ich das Amt hauptberuflich ausgeübt. 
  • Seit 2014 bin ich Bündnisgrüne Stadtverordnete, seit 2018 auch Fraktionsvorsitzende. 2019 wurde ich erneut in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ich bin Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz und seit 2019 Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Bildung, Sport und Bürger*innenbeteiligung.
  • In der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft engagiere ich mich seit 2010 auf Landes- und Bundesebene für gute Arbeitsbedinungen und Familienfreundlichkeit.
  • Ich bin Aufsichtsratsmitglied der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft. Von 2015-2019 war ich Aufsichtsratsmitglied der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder). Und von 2018-2019 Mitglied des Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg.
Alle Fragen in der Übersicht

(...) Sowohl die AfD mit ihren Antrag auf ein Gesetz zur Aufhebung des Paritätsgesetzes als auch die Piraten mit ihrer Verfassugs-Klage gegen selbiges , führen an das das von den Grünen eingebrachte Paritätsgesetz sowohl die Wahlfreiheit einschräkt als auch kleine Parteien benachteiligt. (...)

Von: Sryvk Jnygre

Antwort von Sahra Damus
DIE GRÜNEN

(...) Über all diese Fragen wird im Landtag entschieden. Deswegen muss die Gleichstellung von Frauen auch in politischen Entscheidungsprozessen gewährleistet werden. Seit Einführung des Frauenwahlrechts vor über 100 Jahren war bisher noch kein Bundes- oder Landesparlament (annähernd) paritätisch besetzt. (...)

Sehr geehrte Frau Damus,

ich habe mit einigen Bauchschmerzen Ihre Antwort auf eine Anfrage von Herrn Matscheroth gelesen, mich hat hierbei...

Von: Byvire Znedhneqg

Antwort von Sahra Damus
DIE GRÜNEN

(...) Nach den Verhandlungen wird das Ergebnis in der Regel in den zuständigen Fachausschüssen der Landtage diskutiert, bevor die abschließende Zustimmung oder Ablehnung durch das Plenum des Landtags erfolgt. Eine Ablehnung auch nur eines Bundeslandes führt in der Regel zu Neuverhandlungen. Die Ministerpräsident*innen, die die Staatsverträge aushandeln, werden durch die Landtage gewählt. (...)

(...) Bitte, was ist am sogenannten Rundfunkbeitrag solidarisch, wenn jede Wohnung unabhängig vom Einkommen gleich belastet wird und somit von hunderttausenden Armen und Geringverdienern und Alleinerziehenden und Nichtnutzern lebenslang die Finanzierung von überdurchschnittlichen Gehälter und Zusatz-Pensionen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk erzwungen wird? (...)

Von: Treuneq Zngfpurebgu

Antwort von Sahra Damus
DIE GRÜNEN

(...) Dadurch ist es möglich, den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen und auch Sendungen oder Filme für Minderheiteninteressen zu produzieren, die nicht dem Massengeschmack (...)

# Umwelt 8Nov2019

(...) Gibt es Ansätze oder Begründungen warum man keine großflächige Räumung der alten Kampfmittel zu entsorgen. (...)

Von: Sryvk Jnygre

Antwort von Sahra Damus
DIE GRÜNEN

(...) Die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz soll einen dauerhaften zweiten Standort mehr Mittel für Aus- und Weiterbildung bekommen. Zur Verstärkung bei Großschadenslagen werden 30 zusätzliche Personalstellen eingerichtet. Gemeinsam mit dem Bund wollen wir Kapazitäten für Zwecke der Brandbekämpfung aus der Luft zu erweitern. (...)

(...) Inwiefern setzen Sie und / oder Ihre Partei sich für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der beim sogenannten Beitragsservice ARD, ZDF und Deutschlandradio in Köln registrierten Einwohner in der BRD ein?

Von: Treuneq Zngfpurebgu

Antwort von Sahra Damus
DIE GRÜNEN

(...) grunsätzlich befürworte ich das Solidarmodell des Rundfunkbeitrags. Mit dem Rundfunkbeitrag wird nicht nur das öffentlich-rechtliche Programm finanziert: Neben Sendungen in Radio, Fernsehen oder Internet finanziert der Rundfunkbeitrag die Landesmedienanstalten, die für die Regulierung privater Rundfunkanbieter, den Jugendmedienschutz, Medienkompetenzprojekte und Bürgermedien wie die offenen Kanäle zuständig sind. (...)

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5 von insgesamt
5 Fragen beantwortet
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