Sabine Boeddinghaus

| Kandidatin Bundestag 2013-2017
Sabine Boeddinghaus
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Jahrgang
1957
Wohnort
Hamburg-Harburg
Berufliche Qualifikation
Erziehungswissenschaftlerin
Wahlkreis

Wahlkreis 23: Hamburg-Bergedorf - Harburg

Wahlkreisergebnis: 7,5 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Sabine Boeddinghaus

Meine Kandidatur Ich möchte mit meiner Kandidatur dazu beitragen, dass die Menschen unsere Politik eines demokratischen Sozialismus verstehen. Gemeinsam müssen wir es angehen, diesen demokratischen Sozialismus zu erklären und wählbar zu machen. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir die politischen Erwartungen an uns ernst nehmen und die Menschen bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen. Mein Wahlkampf ist besonders darauf ausgerichtet, auf jene Menschen zuzugehen, die sich von der Politik abgewendet haben. Das gilt ganz besonders auch für diejenigen, die von der LINKEN enttäuscht sind. Durch meine langjährige Erfahrung in der Elternarbeit, meine vielfältigen Aufgaben in unterschiedlichen Vereinen, Initiativen und in der Bezirksarbeit stets „nah bei den Menschen“, fühle ich mich für diese aufsuchende Arbeit gut vorbereitet. Ich bin fest entschlossen, möglichst viele Wählerinnen und Wähler mit unseren Ideen und Konzepten zu „infizieren“ und sie zu „empören“ ob der neoliberalen, kapitalismushörigen und strukturell menschenverachtenden Politik. Mit der Einschulung meines ältesten Sohnes vor 26 Jahren begann ich mich außerparlamentarisch in der Schulpolitik zu engagieren. Später trat ich der SPD bei, weil ich innerparteilich an der Überwindung des sozial ungerechten Bildungssystems mitarbeiten wollte. Ich musste allerdings schmerzhaft erfahren, dass ich dafür am falschen Platz war. Warum? Die SPD ist spitze im Formulieren von Fernzielen – damit hatte sie mich ja gelockt. Sobald es jedoch an deren konkrete Umsetzung ging, neigten die Genossen dazu, ihre eigenen Projekte zu vereiteln, ja sogar sie zu bekämpfen. Ob aus Angst vor der eigenen Courage oder weil mächtigen Strippenziehern der Kurs der Basis nicht passt – wer weiß. Als ich gemeinsam mit anderen die Volksinitiative Eine Schule für Alle gründete,– damals war ich Bürgerschaftsabgeordnete – fiel ich bei den Hamburger SPD-Funktionären sofort in Ungnade. Adieu, liebe SPD-Genossen. Von linker Politik erwarte ich, dass sie jede Entscheidung grundsätzlich durch die Brille der sozialen Gerechtigkeit betrachtet, egal bei welchem Thema. Ob Arbeitsmarkt, Stadtentwicklung, Gesundheit, Sozialwesen, Kultur oder Bildung – immer muss die Frage nach sozialer Gerechtigkeit oberste Prämisse haben. Gibt es genügend bezahlbare Wohnungen? Gibt es lebenswerte und behindertengerechte Quartiere? Gibt es ausreichende Arbeitsplätze mit auskömmlichem Lohn, um den Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen? Gibt es eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik? Gibt es eine bezahlbare und gerechte Gesundheits- und Altersversorgung, wie steh es um die Vorsorge? Gibt es gebührenfreie KITA-Plätze für alle Familien, die das wünschen? Gibt es den echten Willen, Inklusion zu leben und natürlich, last but not least: Gibt es – demokratisch und verlässlich – eine Schule für Alle? Mein Platz ist bei der LINKEN, weil uns das gemeinsame politische Ziel – die Herstellung sozialer Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen – eint. Unsere kleine, feine Dreier-Fraktion in der Harburger Bezirksversammlung hat das Ohr sehr direkt auf den Schienen, wir erleben unmittelbar die fatalen Auswirkungen der Schuldenbremse, die jegliche Weiterentwicklung bremst. An uns wenden sich Menschen, die sich als Verlierer fühlen. Verlierer eines Sytsems, das sich mehr und mehr aus seiner Verantwortung zurückzieht und das Feld der Privatisierung überlässt. Wir erleben, dass nicht mehr die Bedarfe bestimmen, wie die Ressourcen verteilt werden, sondern dass die knappen Kassen die Bedarfe definieren. Es gibt also nur noch Bedarfe, die es geben darf, alles was darüber hinausgeht, wird weggeredet und schlicht ignoriert.Linke Politik für die Menschen dagegen bedeutet: Die Ressourcenverteilung folgt den Bedarfen! DIE LINKE ist die einzige Partei, die die richtigen Fragen stellt. In vielen Themenbereichen bieten wir schlüssige und intelligente Konzepte an und stellen das System der neoliberalen Ökonomisierung unseres Gemeinwesens grundsätzlich in Frage. Wir sind gegen Privatisierung und für einen starken Staat, der die volle Verantwortung für seine BürgerInnen übernimmt. Ich möchte durch meine Kandidatur mithelfen, den Menschen etwas Wichtiges zu sagen: DIE LINKE ist eine echte Wahl!

Über Sabine Boeddinghaus

Über mich Ich komme aus einer vielköpfigen Pfarrersfamilie, bin 1957 in Wesel am Niederrhein geboren und aufgewachsen in Düsseldorf. Ich habe Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Gießen studiert, bin verheiratet mit Werner Sitzmann, habe fünf Söhne und zwei Enkelkinder. Mein Engagement außerhalb von Partei und Parlament Seit 1986 Arbeit in schulischen Gremien, Elternrat und Kreiselternrat langjährige Vorsitzende des Elternrates der Schule Grumbrechtstrasse und der Gesamtschule Harburg Gründung „Harburger Elternstammtisch“ Mitglied im Aktionsbündnis „Gesamtschule – gut für alle“ Gründungsmitglied der Volksinitiative „Eine Schule für Alle“ Vorsitzende Elternverein Hamburg e.V. Mitglied im Vorstand Verein „Eine Schule für Alle“ Mitglied der GEW, AK „Integration“ seit 2006 Mitglied im Landesvorstand des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) Meine politische Arbeit in Partei und Parlament 2001 Eintritt in die SPD, 2004-2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Ende 2008 Austritt aus der SPD Mitarbeit in der LAG Bildung DIE LINKE Januar 2010 Eintritt in DIE LINKE Sprecherin der LAG Bildung ab März 2010 Mitglied im Bezirksvorstand DIE LINKE, Harburg ab März 2011 Abgeordnete der Bezirksversammlung Harburg
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# Wirtschaft 29Juli2013

Sehr geehrte Frai Boeddinghaus,

um am 22/September die für mich richtige Entscheidung treffen zu können, würde ich gern von Ihnen wissen,...

Von: Jvroxr Uvyqrare

Antwort von Sabine Boeddinghaus
DIE LINKE

(...) Auch in den Handwerkskammern ist nicht alles Gold, was glänzt. Zunächst hört sich „Selbstverwaltung im Handwerk“ praxisnah und effizient an. Doch in der Realität leiden viele Pflichtmitglieder unter den hohen Beiträgen. (...)

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