Frage an Roman-Francesco Rogat von Christoph M. bezüglich Soziale Sicherung
Was gedenken Sie gegen die drohende Altersarmut der jüngeren Jahrgänge zu tun? Diese ist leider, trotz gegenteiliger Meinung vieler Politiker, dank Zeitverträgen, Leiharbeit in jeder Form und geringen Löhnen, die Reale Zukunft vieler jüngerer Menschen. Dadurch fällt es auch vielen meiner Generation schwer Rücklagen für eine Altersversorge zu bilden. Die Regierungsparteien scheinen sich aber wenig bis gar nicht um dieses Problem zu kümmern und das Betriebsrentenstärkungsgesetz schafft hier keine Abhilfe, im Gegenteil hilft diese nur wiedermal den Versicherungen.
Guten Tag Herr M.,
Altersarmut ist nicht nur eine Frage der Rentenhöhe, sondern auch der Lebenshaltungskosten. Gerade hohe Mieten machen es jungen Menschen schwer, Rücklagen zu bilden, und werden im Alter zu einer erheblichen Belastung.
Deshalb möchte ich den Wohnungsbau beschleunigen und den Erwerb der ersten eigenen Wohnung erleichtern – etwa durch niedrigere Kaufnebenkosten, mehr Bauland und Mietkaufmodelle. Wer im Alter mietfrei wohnen kann, ist deutlich besser vor Armut geschützt.
Ergänzend brauchen wir eine einfache und kostengünstige kapitalgedeckte Altersvorsorge, die auch Menschen mit kleineren Einkommen offensteht.
Mit freundlichen Grüßen
Roman-Francesco Rogat

