Jahrgang
1970
Wohnort
Deggendorf
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft; Ausschuss für digitale Infrastruktur und Verkehr
Wahlkreis

Wahlkreis 227: Deggendorf

Wahlkreisergebnis: 17,4 % (eingezogen über Liste)

Liste
Landesliste Bayern, Platz 16
Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Rita Hagl-Kehl

Lohndumping verhindern, Zugang zu Bildung für alle gleichermaßen gewährleisten

  • Wer arbeitet, hat dafür einen angemessenen Lohn verdient und zwar mindestens 10 Euro pro Stunde. Dabei darf es keine Unterschiede zwischen Stammbelegschaft und Leiharbeitern geben. Auch die Rente muss für ein würdiges Leben reichen. Der Zugang zu Bildung muss für alle gleichermaßen möglich sein. Deshalb fordere ich zum Beispiel, dass die regelmäßigen Erhöhungen des BAföG-Satzes für Studierende auch immer mit Verbesserungen für das sogenannte Meister-BAföG im Handwerk einhergehen.

Soziale Ungleichheit in allen Bereichen bekämpfen

  • Die Ungleichheit in unserer Gesellschaft wird immer größer – nicht nur beim Einkommen. Diese Spaltung muss aufgehalten werden! Eine Zwei-Klassen-Medizin aus Privat- und Kassenversicherten ist ungerecht – deshalb brauchen wir eine Bürgerversicherung. Auch die Gleichstellung der Geschlechter im Alltag muss endlich Realität werden.

Ländliche Räume bewahren und entwickeln

  • Ich trete für die Erhaltung und Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Der Schlüssel dazu liegt in einer Stärkung der Wertschöpfung und der Arbeitsplätze vor Ort. Die Versorgungsstrukturen auf dem Land müssen erhalten und ausgebaut werden. Dies gilt für Bildungseinrichtungen und die ärztliche Versorgung genauso wie für die Verkehrsanbindung und den Einzelhandel. Um die Innovationskraft auf dem Land zu unterstützen, ist es notwendig, die digitale Infrastruktur flächendeckend und schneller als bisher auszubauen.

Nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz stärken

  • Umweltschutz, Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik müssen zusammengedacht werden: Ökologische und nachhaltige Landwirtschaft gilt es zu fördern. Tiere sollen artgerecht statt industriell in Massen gehalten werden. Ich will den Umbau des Subventions-Systems zu Gunsten kleinbäuerlicher Betriebe und mehr Unabhängigkeit von den Agrarkonzernen. Die regionale Direktvermarktung muss massiv gestärkt werden. Um die hohe Qualität unserer Böden und Gewässer zu erhalten, fordere ich eine Reduktion des Einsatzes von Pestiziden und Düngemitteln. Zum Schutz von Klima und Umwelt müssen wir die Energiewende schnellstmöglich umsetzen. Ich stehe dafür, 100 Prozent der fossilen Energieträger bis 2050 abzulösen. Beim Güterverkehr muss schon heute „Schiene vor Straße“ gelten.

Globalen Handel kontrollieren, rechter Hetze entgegentreten

  • Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Handelsabkommen dürfen nicht dazu führen, dass Menschen in anderen Ländern die Lebensgrundlage wegbricht. Deshalb lehne ich CETA ab und setze mich für fairen Handel ein. Gegen Rassismus und rechte Hetze gilt es, klar Stellung zu beziehen.

Über Rita Hagl-Kehl

Lebenslauf

  • Geboren am 11.11.1970
  • 1977-1986 Grund- und Hauptschule Thurmansbang
  • 1986-1989 Ausbildung zur Damenschneiderin im Handwerk in Grafenau
  • 1997-2000 Abendschule in Passau, Abitur
  • 2000-2005 Studium an der Universität Passau, Lehramt Deutsch und Geschichte, Zweitstudium Politikwissenschaften
  • 2006-2008 Referendariat am Comenius-Gymnasium Deggendorf, Zweigschuleinsatz in Freyung
  • seit 2008 Lehrerin am Gymnasium Freyung
  • seit 2013: Mitglied des Deutschen Bundestages
  • seit 2014: Kreisrätin im Landkreis Freyung-Grafenau
  • verheiratet mit Georg Kehl vier Kinder

SPD-Gremienarbeit

  • SPD-Unterbezirks-Vorsitzende Deggendorf / Freyung-Grafenau
  • stv. SPD-Bezirksvorsitzende Niederbayern
  • stv. Bezirksvorsitzende AsF Niederbayern
  • Mitglied Parlamentarische Linke
  • Mitglied im Bundesvorstand der DL 21
  • Mitglied DL 21 Bayern
Alle Fragen in der Übersicht

Wie verhalten Sie sich bei der Doppelverbeitragung bei der Direktversicherung und was halten Sie vom Verband der Direktversicherungsgeschädigten? (...)

Von: Treuneq Xnvam

Antwort von Rita Hagl-Kehl
SPD

(...) Zunächst beantworte ich Ihre erste Frage zum Thema Direktversicherungen. Auch wenn die meisten Bürger der betrieblichen Altersvorsorge nicht von einer Doppelverbeitragung betroffen sind, gibt es speziellegibt es spezielle Formenpelt verbeitragt werden und damit die Attraktivität betrieblicher Altersversorgungsangebote in Zweifel ziehen. Die Betroffenen tröstet es dann auch nicht, dass diese Regelung höchstrichterlich gebilligt wurde. (...)

# Umwelt 13Juni2018

(...) Sehr geehrte Frau Hagl-Kehl, ist es richtig das manch SPD geführte Ministerien Mio Steuergelder als Fördermittel in die Deutsche Umwelthilfe pumt die dt. Städte mit Klagen überziehen um ja die Verkehrswende zu erzwingen. (...)

Von: Znk Znlreubsre

Antwort von Rita Hagl-Kehl
SPD

(...) Zunächst erbringt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) keine Leistungen im Auftrag eines Ministeriums. Die Deutsche Umwelthilfe ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich für die Interessen der Umwelt und Verbraucher einsetzt. Ministerien, wie zum Beispiel das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) schreiben bestimmte Förderprojekte zur Bewerbung aus. (...)

# Soziales 11Dez2017

(...) Ist die Diskussion um eine Solidaritätsrente nicht bereits eine Diskriminierung von Menschen, die lebenslang gearbeitet haben? mEn müssten grundlegende, zeitgemäße, wirtschaftlich tragbare Reformen her: fixer Rentenbetrag nach Arbeitsjahren im weitesten Sinne, beginnend mit der Grundsicherung entsprechend aufsteigend Mietimmobilien (...)

Von: Senax-Cuvyvcc Jbysre

Antwort von Rita Hagl-Kehl
SPD

(...) Mit einer gesetzlichen Solidarrente soll hingegen genau der Wert der Arbeit im Alter erhalten bleiben, damit Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben nicht zum Sozialamt gehen müssen. (...) In den Sondierungsgesprächen konnten wir uns leider aufgrund der Position von CDU/CSU mit unserem Konzept der Bürgerversicherung nicht durchsetzen. (...)

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UN-Migrationspakt (Antrag der AfD-Fraktion)

30.11.2018
Dagegen gestimmt

Globaler Pakt für Migration

29.11.2018
Dafür gestimmt

Änderung des Tierschutzgesetzes

29.11.2018
Dafür gestimmt

Mietrechtsanpassungsgesetz

29.11.2018
Dagegen gestimmt

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