Warum sind Sie gegen das geplante Verbrenner-Aus von 2035 und was wäre Ihr konkreter Vorschlag stattdessen außer das es der Markt regeln soll?
Der Markt hat nämlich schon längst entschieden weltweit - mit jährlich deutlich steigenden Zahlen in Richtung Elektromobilität. Trotzdem müssen natürlich z.B. auch für Mietwohnungen sinnvolle Maßnahmen geschaffen werden, damit diese vernünftige Lademöglichkeiten nutzen können.
Die Autoindustrie braucht klare Regeln für langfristige Investitionen und kein ständiges hin- und her.
Alternativen wie E-Fuels oder Wasserstoff sind extrem teuer. Seit 1990 hat der Verkehrssektor kaum einen Beitrag zur CO2-Ersparnis beigetragen. Große Märkte wie China setzen auf E-Mobilität. Auch in Europa erreichen die Neuzulassungen in vielen Ländern bereits jetzt über 35% bei reinen Elektroantrieben. Diese Märkte wären zukünftig alle verloren, wenn wir noch weiterhin auf Verbrenner setzen - die Folge wären Massenentlassungen in der Automobilbranche und sinkender Wohlstand.
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Anfragen über „Abgeordnetenwatch“ können leider nicht mehr bearbeitet werden.
Für Anliegen, die das Abgeordnetenbüro betreffen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
patrick.schnieder@bundestag.de
Für Anfragen mit verkehrspolitischem Bezug wenden Sie sich bitte direkt an das Bundesministerium für Verkehr unter:
buergerinfo@bmv.bund.de
Mit freundlichen Grüßen
Team Büro Schnieder
Dieser Text ist ein Standard-Textbaustein, der die Frage nicht beantwortet. Wir zählen sie daher nicht in der Statistik.
Sehr geehrter Herr R. .,
ich bin weder gegen die Elektromobilität noch gegen verbindliche Klimaziele, sondern gegen ein pauschales Verbot einer bestimmten Antriebstechnologie. Mein Vorschlag ist, ambitionierte CO₂-Flottengrenzwerte beizubehalten, zugleich aber auch Plug-in-Hybride, Range-Extender sowie mit klimaneutralen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge über 2035 hinaus zu ermöglichen. Parallel müssen Ladeinfrastruktur, Stromnetze und europäische Batterieproduktion konsequent ausgebaut werden – ausdrücklich auch mit praktikablen Lösungen für Mieterinnen und Mieter. So erhalten Hersteller klare und langfristige Ziele, ohne dass der Gesetzgeber ihnen ausschließlich einen einzigen technischen Weg vorschreibt.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Schnieder

