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Nicolaus Fest
AfD

(...) wie steht die AFD zu den LGBT Rechten ? WIR wollen keine Sonderrechte - aber auch nicht noch mehr diskriminiert werden . (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
22. Mai 2019

(...) ich wüsste nicht, was Sie von einer Partei befürchten sollten, die eine bekennende Homosexuelle an die Spitze der AfD-Fraktion im Bundestag gewählt hat und die seit Jahren den Anstieg der homophoben Straftaten beklagt. Selbstverständlich darf niemand wegen seines Geschlechts diskriminiert werde. Aber ich betrachte auch nicht jede staatliche Besserstellung bestimmter Gruppen als automatische "Diskriminierung " aller, die nicht dazu gehören. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Sehen Sie auch diese Bedrohung? Was heißt denn genau Umvolkung? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
22. Mai 2019

(...) Auch heute herrscht in vielen multikulturellen afrikanischen und arabischen Staaten Bürgerkrieg. Multikulturalismus ist ein hohes Risiko.Dieses Risiko sollte man sich nicht freiwillig ins Land holen, zumal die Deutschen selbst über Jahrhunderte in einem religiös zerrissenen, von Religionskriegen und -konflikten verwüsteten Land gelebt haben. Will man diese Religionskriege wiederholen? (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Ich bin überzeugt, dass wenn man mit Kameras die Treffen von Parlamentariern aller Parteien mit Lobbyisten verfolgen könnte würden sämtliche Parteien ein ähnliches Bild wie das der FPÖ ergeben. Warum sträuben sich alle Parteien gegen eine detaillierte Veröffentlichung ihrer Nebentätigkeiten und warum wird nicht jede Parteispende mit Wert und Spender genannt? Gerade bei der Spendenpraxis der AfD (Strohmänner und ein Tarnkonto). (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
20. Mai 2019

(...) Sehr geehrter Herr Locke, wenn Sie, wie Sie schreiben, "überzeugt" sind, dass alle Politiker wie Herr Strache agieren, werde ich Sie vermutlich mit keinem Argument vom Gegenteil überzeugen können. Hinsichtlich der laufenden Ermittlungen zu einzelnen Spenden entspricht mein Kenntnisstand dem, was veröffentlicht wurde. Doch wenn Sie wissen wollen, für wen wir arbeiten, ist die Antwort einfach: Für dieses Land, für die Zukunft unserer Heimat, für den Erhalt von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit in Europa! Mit freundlichem Gruß,Nicolaus Fest

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Sollten Investoren nicht auch die Werte Europas vor Augen halten? Was werden Sie im Fall einer Wahl ins Europäische Parlament dafür tun, dass das Profitinteresse einzelner Wirtschaftsakteure nicht diejenigen stärkt, die um die Zerschlagung der europäischen Integration und damit auch des gemeinsamen Marktes bemüht sind?

Finanzen
15. Mai 2019

(...) nach meinen Erfahrungen haben Unternehmen eher selten die europäischen Werte im Auge, und auch die EU-Kommission ist bisher nicht als Verteidigerin von Arbeitnehmerrechten aufgefallen. Solange dem Europäischen Parlament das Initiativrecht im Bereich Arbeits- und Arbeitnehmerschutz fehlt, wird sich daran auch nichts ändern. Um so wichtiger ist es daher, dem Parlament endlich das Recht zur Gesetzesinitiative vollständig einzuräumen, wie es die AfD verlangt. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Zu ergänzen ist heute z. B., dass in Polen Esperanto als Träger der Esperanto-Kultur auf der Liste des immateriellen Kulturerbes eingetragen ist (2014) und dass auch Kroatien die Esperanto-Tradition als immaterielles Kulturgut anerkannt hat (2019; z. B. (...)

Wissenschaft, Forschung und Technologie
14. Mai 2019

(...) Auf ihr beruht die Literatur der europäischen Länder, und nicht zuletzt deren Unterschiede in Tonalität, Rhythmus und Struktur macht diese Sprachschöpfungen so faszinierend. Ich möchte diese Vielfalt erhalten, nicht beseitigen. Daher ist für mich eine einheitliche europäische Kunstsprache wie Esperanto keine Verheißung, zumal Englisch ohnehin schon jetzt die Lingua Franca darstellt. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Ich würde gerne wissen wie Sie zu einem aktiven Wahlalter von 16 Jahren bei Europawahlen stehen.

Jugend
06. Mai 2019

(...) Auch der in vielen Studien dokumentierte Verlust der Lese- und Schreibfähigkeit wie der Allgemeinbildung sprechen gegen ein Absenken des Wahlalters, schließlich auch das bei vielen Jugendlichen der Generation "Hotel Mama" anzutreffende generelle Desinteresse an Politik. Eher sollte man darüber nachdenken, angesichts der Bildungsentwicklung den Faktor "Lebenserfahrung" stärker zu betonen und das Wahlalter hochzusetzen. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Welche Position wird die AfD-Europaparlamentsfraktion zum Thema Freihandelsabkommen haben? Werden Sie mehr Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken und sich für Volksabstimmungen dazu auf Mitgliedsländer-Ebene einsetzen? (...)

Wirtschaft
27. April 2019

(...) unsere Position zum Freihandel findet sich in unserem EU-Wahlprogramm im Kapitel 3, Punkt 4. Wir treten ein für die Stärkung des Freihandels und den Abbau protektionistischer Hindernisse. Allerdings lehnen wir eine Sondergerichtsbarkeit im Sinne spezieller Schiedsgerichte ab. Handelsverträge sind aus unserer Sicht eine Sache des Parlaments. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) werden Sie - gesetzt den Fall, Sie werden in das Europaparlament gewählt - unser bestehendes Geldsystem thematisieren? Werden Sie die derzeit über das Zinseszinssystem bestehende Möglichkeit von exponentiellem Wachstum von privatem Vermögen bei gleichzeitiger Verschuldung eines Teils der Bevölkerung in Frage stellen - mit dem Ziel, dieses System abzuschaffen? (Mir haben zum Verstehen der Zusammenhänge die Vorträge auf youtube und die Bücher des Ökonomen Bernd Senf geholfen.) (...)

Finanzen
24. April 2019

(...) Sie werden das vermutlich anders sehen, aber aus meiner Sicht ist nicht das Geldsystem als solches (und auch nicht Zinseszins) ein Problem, sondern die unterschiedliche und ungerechte Belastung von Arbeit und Kapitalvermögen mit Steuern und Abgaben, wie von den Altparteien seit Jahren befördert. Wenn man da ansetzt, wäre gerade den sozial Schwächeren geholfen. (...)

Frage an
Nicolaus Fest
AfD

(...) wie können Sie von Brüssel aus den komfortverwöhnten Unternehmen und Menschen -vor allem in Deutschland- die Notwändigkeit von mittelfristigen Einschnitten in den eigenen Wohlstand klarmachen, wenn wir umgehend sehr viel Geld in die Bildung, in die neuen Energien (und den Rückbau der alten), in Wohnraumversorgung, in ein Grundeinkommen, in eine NATOtaugliche Bundeswehr, in staatliche Investitionen in viele dt. Gebiete (vor allem östliche) zur Belebung von Wirtschaft/Arbeitsmarkt und in die Pflege stecken müssen, weil wir sonst immer größere soziale, politische und ökologische Verwerfungen erleben werden (was z.T. (...)

Finanzen
22. April 2019

(...) Sinnvoll sind in meinen Augen nicht ideologische Alleingänge, sondern wirtschafts- und steuerpolitische Rahmensetzungen, die Unternehmensgeist, Kreativität und die Vielfalt der technologischen Antworten fördert. Denn nur das schützt davor, auf das falsche Pferd zu setzen und die Zukunft zu verspielen. (...)

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Nicolaus Fest
AfD

(...) Wo Sie die EU als reine Freihandelszone ansehen - dazu bedarf es keines Vreersands demokratisch gewählter Abgeordneter sondern verhandlungssicherer Vertreter der nationalen Regierungen. Wo Ihre Partei ferner mittelfristig die Auflösung der EU oder zumindest den Austritt Deutschlands anstrebt: Wofür kandidieren Sie dann überhaupt? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
15. April 2019

(...) zu Ihren zwei Fragen: Tatsächlich ist die AfD der Ansicht, dass es für die Regelung von Binnenmarktfragen keiner gewaltigen, überbezahlten, supranationalen Bürokratie bedarf. All diese Fragen ließen sich auch durch zwei- oder mehrseitige Handelsverträge regeln. Ihre zweite Frage ist keine ernsthafte Erkundigung, sondern eine ins Gewand einer Frage gekleidete Denunziation. (...)

Frage an
Nicolaus Fest
AfD

(...) Werden Sie Freihandelsabkommen, wie z.B. CETA zustimmen, wenn der Vertrag Schiedsgerichte zulässt?

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
07. April 2019

(...) die Einführung der direkten Demokratie im Sinne von Volksentscheiden nach Schweizer Vorbild ist eine der zentralen Forderungen der AfD, die sich auch in unserem EU-Wahlprogramm wiederfindet. Da Volksentscheide Ausdruck der Souveränität des jeweiligen Volkes sind, halte ich sie allerdings nur auf nationaler Ebene für sinnvoll - zumal damit schon eine ausreichende Kontrolle und notfalls Korrektur der EU-Gesetzgebung möglich ist. Die in CETA oder TTIP vorgesehenen Schiedsgerichte entziehen grundlegende Fragen der ordentlichen Gerichtsbarkeit und begründen damit eine 2-Klassen-Justiz. Diese Fehlentwicklung lehnt die AfD ab. (...)