Wie stehen sie zu den neuen Heizungsplänen ihrer Fraktion. Können wir in Deutschland wirklich solch ineffizienten Technoliegen fördern wie "Grünes Gas" ?
Carsten Linnemann erklärte das allein schon die beimischung von 10% "Grünem Gas" ab 2029 ca 30€ Monatlich zusatzkosten anfallen.
ca ab Minute15:
https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-25-februar-2026-100
Dazu kommt dann noch das ein hochfahren der Produktion ganz einfache Physikalische grenzen gesetzt sind. Es müssten extreme mengen Landesflächen für diese Biomasse bereitgestellt werden.
Warum ineffizient? Ich zitiere mal das Umweltbundesamt:
Unseren Rechnungen zu Folge kann pro Hektar im Jahr rund 40-mal mehr Strom durch Photovoltaik-Neuanlagen (ca. 800 MWh) erzeugt werden, als beispielsweise beim Maiseinsatz in Biogasanlagen (im Mittel 20 MWh)
Abschnitt: "Flächeneffizienz erneuerbarer Energien – Schlusslicht Bioenergie"
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/bioenergie#anbaubiomasse
Also ganz grundsätzlich wird mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) ein zentrales Wahlversprechen sowie ein Auftrag aus dem Koalitionsvertrag erfüllt.
Dennoch hat man sich im Sinne des Klimaschutzes darauf geeinigt, ab 2028 eine moderate Grüngas-Quote für Öl- und Gasheizungen von bis zu einem Prozent einzuführen. Zu grünen Gasen zählen beispielsweise Biogase oder Wasserstoff. Wer Öl- und Gasheizungen neu einbaut, braucht ab 2029 einen Vertrag über einen Zehn-Prozent-Anteil von Biogas oder Bioöl. Solche Verträge werden heute schon auf dem Markt angeboten. Wir stehen dazu: Klimaschutz kommt nur voran, wenn dafür Akzeptanz in der Bevölkerung besteht!

