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Abstimmverhalten

Über Nicola Böcker-Giannini

Geburtsname
Böcker
Ausgeübte Tätigkeit
MdA
Berufliche Qualifikation
Diplom-Sportlehrerin, Fachkauffrau für Marketing, Businesscoach
Geburtsjahr
1975

Nicola Böcker-Giannini schreibt über sich selbst:

Portrait von Nicola Böcker-Giannini

Im Sommer 2020 bin ich als Abgeordnete der SPD von Neukölln nach Reinickendorf gewechselt. Hier in Reinickendorf bin ich die Neue. Hier kandidiere ich bei der nächsten Wahl im Wahlkreis Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort, Tegel und Saatwinkel für ein Mandat im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Als Kind einer Arbeiterfamilie war mein Bildungsweg eigentlich vorgezeichnet: Grundschule, Hauptschule, Ausbildung. Dass es anders kam und ich Sport studieren konnte, habe ich meinen Eltern und der Arbeit der SPD zu verdanken. Für mich ist deshalb klar: Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und damit die Chance auf ein selbstbestbestimmtes Leben – egal aus welcher Familie es stammt.

Nach meinem Sportstudium bin ich aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin gezogen. Hier habe ich Bildung zu meinem Beruf gemacht. Ich bin Expertin für Frühkindliche Bildung und leite Seminare für Fachkräfte in Kindergarten, Hort und Schule. Für die Neuköllner SPD bin ich 2018 ins Abgeordnetenhaus eingezogen. Mittlerweile wohne ich in Reinickendorf. Hier kandidiere ich am 26.09.2021 erneut für ein Mandat im Abgeordnetenhaus.

Mit meiner Erfahrung verstärke ich die Reinickendorfer SPD. Ich arbeite seit 20 Jahren ehrenamtlich für die Partei, war fünf Jahre in der BVV Neukölln und bin seit drei Jahren Abgeordnete im Abgeordnetenhaus von Berlin. Als integrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Mitglied im Sportausschuss sowie im Ausschuss für bürgerschaftliches Engagement bin ich in Zukunft auch Ihre Ansprechpartnerin.

Die Stationen meiner beruflichen Karriere:

  • Expertin für frühkindliche Bildung
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin Hochschule Koblenz
  • Fachberaterin für Kitas der Kinder in Bewegung gGmbH
  • Koordinatorin „Netzwerk gesunde Kita“ in Brandenburg
  • Geschäftsführerin PsychoMotorik Verein Berlin e.V.
  • Mitarbeiterin Seitenwechsel Frauen/Lesben Sportverein Berlin e.V.
  • Breitensportreferentin Stadtsportbund Bonn e.V.

Die Stationen meiner parteipolitischen Karriere:

  • Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin
  • Mitglied der SPD Fraktion in der Neuköllner BVV (Queerpolitische Sprecherin)
  • Mitglied des Kreisvorstandes und geschäftsführenden Kreisvorstandes der Neuköllner SPD
  • Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende Abteilung Rixdorf
  • Juso-Vorsitzende Hürth

Mitgliedschaften in Organisationen/Verbänden (Auszug):

Arbeiterwohlfahrt

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Aktionskreis Psychomotorik

Seitenwechsel Frauen/Lesben Sportverein Berlin e.V.

Füchse Berlin

Berlin bewegt e.V.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Berlin Wahl 2021

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Reinickendorf 3
Wahlkreis
Reinickendorf 3
Wahlkreisergebnis
26,10 %
Erhaltene Personenstimmen
6204

Politische Ziele

In Reinickendorf will ich mich dafür einsetzen, dass gute Verkehrspolitik für alle Menschen gemacht wird. Als Radfahrerin kenne ich die schlechten, engen und zugeparkten Wege im Bezirk sehr gut. Wir brauchen mehr und bessere Radwege. Ein Fahrradkonzept für den Stadtrand wäre gut. Aber auch den ÖPNV und das Auto dürfen wir nicht vergessen. Ausschließlich mit dem Rad kommt kaum jemand aus Heiligensee in die Innenstadt. Was uns von anderen Parteien unterscheidet, ist damit klar. Denn wir brauchen eine moderne und klimafreundliche Verkehrspolitik für alle Menschen im Bezirk. Nur wenn der Fuß- und Radverkehr genauso wie der öffentliche Personennahverkehr attraktiver für alle wird, können auch Menschen am Stadtrand ihr Auto öfter in der Garage lassen. Während die CDU im Bezirk Radwege verhindert, machen die Grünen ihre Radpolitik nur für die Innenstadt. Auf meinem Zettel habe ich aber auch die Forderung, mehr Ladesäulen für E-Autos am Stadtrand aufzustellen und Car-Sharing anzubieten.

Einen weiteren Schwerpunkt setze ich in Zukunft auf Themen zur sozialen Sicherheit in meinem neuen Wahlkreis. Partys an den Badestellen am Tegeler See am Abend sind ja o.k. Aber wenn der Müll dann liegen bleibt und die Musik so laut ist, dass die Nachbarn nicht schlafen können, geht das so nicht. Müllprobleme kenne ich aus meiner Zeit in Neukölln. Das Problem ist auch hier – Müll zieht Müll an. Deshalb hat Franziska Giffey als Neuköllner Bezirksbürgermeisterin das Projekt „Schön wie wir“ ins Leben gerufen. Auch in Reinickendorf brauchen wir überall ein Bewusstsein dafür, dass jeder Mensch seinen Müll wieder mitnimmt und nicht irgendwo einfach hinschmeißt. Dann könnten vielleicht auch im nächsten Sommer die Badestellen am Tegeler See „Schön wie wir“ sein.

Ein altes Ärgernis habe ich in Reinickendorf auch schon kennen gelernt: Den BSR-Hof in Heiligensee. Hier haben sich schon viele die Zähne am Verkehrsproblem rund um die Sammelstelle ausgebissen. Ich fände es sinnvoll, wenn zusätzliche Glas- und neue Papiercontainer in der Nähe des Geländes aufgestellt werden könnten. Dann könnten Nachbarn ihren Glas- und Papiermüll rund um die Uhr ohne Stress entsorgen und der BSR-Hof würde entlastet. Hier muss der Bezirk mögliche Standorte prüfen.

Mit meiner Kampagne „Was fuchst Sie?“ fordere ich alle Menschen in Ihrem Wahlkreis auf, große und kleine Probleme direkt zu melden. Nähere Infos finden sie in Kürze auf mener Homepage www.boecker-giannini.de.

Abgeordnete Berlin 2016 - 2021
Mitglied des Parlaments 2018 - 2021

Fraktion: SPD
Wahlkreis: Neukölln WK 1
Wahlkreis
Neukölln WK 1
Wahlkreisergebnis
22,20 %
Wahlliste
Bezirksliste Neukölln
Listenposition
2

Politische Ziele

Als Kind in einer Arbeiter*innenfamilie war mein Bildungsweg eigentlich vorgezeichnet: Grundschule, Hauptschule, Ausbildung. Ein Schulsystem, in dem alle Kinder unabhängig von ihrem Leistungsstand gemeinsam lernen, hätte mir den Weg zum Studium vielleicht erleichtert. Ob ein Kind studiert, hing in Deutschland damals wie heute maßgeblich von der Bildung und vom Geldbeutel der Eltern ab. Dass ich schließlich Sport studieren durfte, habe ich meinem Dickschädel und Menschen zu verdanken, die mich unterstützt haben.

Schon lange ist deshalb für mich klar: Bildung darf nicht von Zufällen abhängen! Damit alle Kinder die gleiche Chance auf gute Bildung haben, kämpfe ich für den Ausbau der Gemeinschaftsschule.

Nach meinem Studium bin ich von Köln über Bonn nach Berlin gezogen. Ich habe Bildung zu meinem Beruf gemacht. Seit 15 Jahren arbeite ich mit Erzieher*innen zusammen. Ich habe Bewegungskindergärten entwickelt und leite jetzt Seminare für Fachkräfte in Kindergarten, Hort und Schule.

Mein Anliegen ist es, den Beruf der Fachkraft in Kindergarten und Grundschule aufzuwerten. In Kindergärten setze ich mich für verpflichtende Qualitätsstandards ein. In Grundschulen müssen Lehrkräfte genauso bezahlt werden, wie Lehrkräfte an anderen Schulen.

In den letzten Jahren sind viele Menschen neu nach Berlin gekommen. Sie sind aus Krisen- oder Kriegsgebieten geflüchtet und hier auf gute Bildungsangebote angewiesen. Auch meine Verwandten stammen aus verschiedenen Ländern. Deutschland hat immer schon Menschen aufgenommen oder Gastarbeiter*innen angeworben. Doch Integration wurde oft nicht mitgedacht. Viele sind somit unter sich geblieben und haben kaum am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Das müssen wir jetzt besser machen. Ich mache mich deshalb dafür stark, geflüchtete Menschen schnell in das reguläre Bildungssystem aufzunehmen. Wir müssen Willkommensklassen ausbauen und mehr Plätze vor allem an Gymnasien, Berufsschulen und Oberstufenzentren schaffen.

Seit zehn Jahren lebe und arbeite ich im Reuterkiez. Damals wurde uns die Wohnung hinterhergeworfen – heute ist das anders. Berlin wächst und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Wir benötigen deshalb mehr Wohnungen, die sich alle Menschen leisten können. Der Anteil an Wohnungen im Besitz städtischer Gesellschaften oder Genossenschaften muss erhöht werden. In den Bezirken brauchen wir die finanziellen und personellen Voraussetzungen, damit Milieuschutzgebiete geschaffen und strenge Regeln zum Erhalt von Wohnraum umgesetzt werden.

Für die SPD war ich fünf Jahre Mitglied in der Bezirksverordnetenversammlung in Neukölln und habe im Bildungs- und Sportausschuss mitgearbeitet. Als queerpolitische Sprecherin habe ich mich für Vielfalt eingesetzt. Die Öffnung der „Ehe für alle“, das Adoptionsrecht für Menschen in eingetragenen Lebenspartnerschaften und die Beseitigung von Diskriminierungen sind für mich zentrale Forderungen.

Das Fahrrad ist mein Markenzeichen. Seit 12 Jahren fahre ich kreuz und quer durch Berlin und erschließe mir die Stadt aus der Fahrradperspektive. Damit die Lebensqualität in der Stadt weiter steigt, muss Mobilität sicher, bezahlbar und umweltschonend sein.

Ich setze mich dafür ein, die Fuß- und Radverkehrsstrategie des Senats schneller umzusetzen. Es müssen mehr Fahrradwege gebaut und Fahrradparkplätze an stark genutzten Orten geschaffen werden. Ich mache mich dafür stark, Straßen in Fahrradstraßen umzuwidmen und ein Konzept gegen Falschparken auf Fahrradwegen zu entwickeln.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind seit 153 Jahren die Grundwerte der Sozialdemokratie. In meinem Leben spiegeln sich diese Werte wider. Freiheit bedeutet für mich, selbstbestimmt leben zu können. Gerechtigkeit bedeutet für mich, sich unabhängig von Herkunft oder Geschlecht entfalten zu können und die gleichen Chancen zu haben. DAfür setze ich mich ein.

Kandidatin Berlin Wahl 2016

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Neukölln WK 1
Wahlkreis
Neukölln WK 1
Wahlkreisergebnis
22,20 %
Wahlliste
Bezirksliste Neukölln
Listenposition
2

Politische Ziele

Meine Mutter war Automechanikerin. Ein ungewöhnlicher Beruf in einer Zeit, in der Frauen um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie arbeiten wollten. Mein Vater war technischer Zeichner. Mein Bruder und ich sind in den Kindergarten und danach in die Werkstatt gegangen. Wir haben unter Autos, zwischen Schrott und in alten Reifen gespielt. Wir hatten eine herrliche, freie Kindheit.

Als Kind in einer Arbeiter*innenfamilie war mein Bildungsweg eigentlich vorgezeichnet: Grundschule, Hauptschule, Ausbildung. Ein Schulsystem, in dem alle Kinder unabhängig von ihrem Leistungsstand gemeinsam lernen, hätte mir den Weg zum Studium vielleicht erleichtert. Ob ein Kind studiert, hing in Deutschland damals wie heute maßgeblich von der Bildung und vom Geldbeutel der Eltern ab. Dass ich schließlich Sport studieren durfte, habe ich meinem Dickschädel und Menschen zu verdanken, die mich unterstützt haben.

Schon lange ist deshalb für mich klar: Bildung darf nicht von Zufällen abhängen! Damit alle Kinder die gleiche Chance auf gute Bildung haben, kämpfe ich für den Ausbau der Gemeinschaftsschule.

Nach meinem Studium bin ich von Köln über Bonn nach Berlin gezogen. Ich habe Bildung zu meinem Beruf gemacht. Seit 15 Jahren arbeite ich mit Erzieher*innen zusammen. Ich habe Bewegungskindergärten entwickelt und leite jetzt Seminare für Fachkräfte in Kindergarten, Hort und Schule.

Mein Anliegen ist es, den Beruf der Fachkraft in Kindergarten und Grundschule aufzuwerten. In Kindergärten setze ich mich für verpflichtende Qualitätsstandards ein. In Grundschulen müssen Lehrkräfte genauso bezahlt werden, wie Lehrkräfte an anderen Schulen.

In den letzten Jahren sind viele Menschen neu nach Berlin gekommen. Sie sind aus Krisen- oder Kriegsgebieten geflüchtet und hier auf gute Bildungsangebote angewiesen. Auch meine Verwandten stammen aus verschiedenen

Ländern. Deutschland hat immer schon Menschen aufgenommen oder Gastarbeiter*innen angeworben. Doch Integration wurde oft nicht mitgedacht. Viele sind somit unter sich geblieben und haben kaum am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Das müssen wir jetzt besser machen.

Ich mache mich dafür stark, geflüchtete Menschen schnell in das reguläre Bildungssystem aufzunehmen. Wir müssen Willkommensklassen ausbauen und mehr Plätze vor allem an Gymnasien, Berufsschulen und Oberstufenzentren schaffen.

Seit zehn Jahren lebe und arbeite ich im Reuterkiez. Damals wurde uns die Wohnung hinterhergeworfen – heute ist das anders. Berlin wächst und wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Wir benötigen deshalb mehr Wohnungen, die sich alle Menschen leisten können.

Der Anteil an Wohnungen im Besitz städtischer Gesellschaften oder Genossenschaften muss erhöht werden. In den Bezirken brauchen wir die finanziellen und personellen Voraussetzungen, damit Milieuschutzgebiete geschaffen und strenge Regeln zum Erhalt von Wohnraum umgesetzt werden.

Für die SPD bin ich seit fünf Jahren Mitglied in der Bezirksverordnetenversammlung in Neukölln und arbeite im Bildungs- und Sportausschuss. Als queerpolitische Sprecherin stehe ich für Vielfalt. Ich habe im vorletzten Jahr meine Frau geheiratet. Wir waren auf dem Standesamt und in der Kirche und  haben dennoch nicht die gleichen Rechte wie andere Paare.

Die Öffnung der „Ehe für alle“, das Adoptionsrecht für Menschen in eingetragenen Lebenspartnerschaften und die Beseitigung von Diskriminierungen sind für mich deshalb zentrale Forderungen.

Das Fahrrad ist mein Markenzeichen. Seit 12 Jahren fahre ich kreuz und quer durch Berlin und erschließe mir die Stadt aus der Fahrradperspektive. Damit die Lebensqualität in der Stadt weiter steigt, muss Mobilität sicher, bezahlbar und umweltschonend sein.

Ich setze mich dafür ein, die Fuß- und Radverkehrsstrategie des Senats schneller umzusetzen. Es müssen mehr Fahrradwege gebaut und Fahrradparkplätze an stark genutzten Orten geschaffen werden. Ich mache mich dafür stark, Straßen in Fahrradstraßen umzuwidmen und ein Konzept gegen Falschparken auf Fahrradwegen zu entwickeln.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind seit 153 Jahren die Grundwerte der Sozialdemokratie. In meinem Leben spiegeln sich diese Werte wider. Freiheit bedeutet für mich, selbstbestimmt leben zu können. Gerechtigkeit bedeutet für mich, sich unabhängig von Herkunft oder Geschlecht entfalten zu können und die gleichen Chancen zu haben.

Solidarität bedeutet für mich, in der Gesellschaft füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Mit Ihrer Stimme möchte ich diese Werte weitertragen und mich im Abgeordnetenhaus für ein soziales und gerechtes Berlin einsetzen.