Was tun Sie im Ausschuß für Gesundheit, damit MEHR Psychotherapieplätze entstehen?
Sehr geehrter Herr Mieves,
danke für Ihre ausführliche Antwort zu meiner vorherigen Frage. Mir geht es aber weniger um die Bezahlung der Therapeuten, sondern um die Verfügbarkeit von Therapieplätzen. Durch die Budgetierung werden geschätzt 25% der Plätze WEGFALLEN. Das ist für Betroffene eine Katastrophe. Eine Depression ruht nicht 1 Jahr oder mehr, weil dann erst die Behandlung beginnt. Es ist doch eine Farce, gerade bei dieser Gruppe von Kranken zu sparen. Braucht es wirklich MRTs bei jedem Verdacht? Sind dort nicht viel effektivere Einsparungen zu erwarten, die die Gesundheit viel weniger beeinträchtigen als das Fehlen von Psychotherapie?
Mit freundlichen Grüßen Silvia M.

