Hinterfragung zum Gebäudetyp E – Schutz vor Mitnahmeeffekten und Sicherung von Mietpreisvorteilen - Welche konkreten Instrumente sind geplant, damit die Baukostensenkung tatsächlich in Form niedrigerer Mieten bei den Menschen ankommt?
Sehr Geehrte Frau Martina Englhardt-Kopf
ich verfolge die Pläne zum „Gebäudetyp E“ mit großem Interesse. Den Ansatz, durch verringerte Standards Baukosten zu senken, begrüße ich grundsätzlich.
Allerdings greift im freien Neubau keine Mietpreisbremse. Es besteht somit das Risiko, dass Immobilienkonzerne die Kostenersparnis von 10–20 % als Extramarge verbuchen, während Mieter gewohnt hohe Mieten für geringere Standards zahlen.
Dazu habe ich drei Fragen an Sie:
-Welche konkreten Instrumente sind geplant, damit die Baukostensenkung tatsächlich in Form niedrigerer Mieten bei den Menschen ankommt?
-Ist eine Kennzeichnungspflicht angedacht, damit Mieter vor Vertragsschluss erkennen, dass nach vereinfachten Standards gebaut wurde?
-Gibt es Überlegungen, den Gebäudetyp E für gewerbliche Bauträger an Mietpreisbindungen zu koppeln?

