Vielen Dank für Ihre Recherche! Es bleibt aber nach wie vor die Frage: Weshalb wird diese Frage nicht rechtlich eindeutig geklärt, sondern bleibt im Ermessensbereich der Ämter?
Sehr geehrter Herr Metz,
Sie haben unseren Zustand gut beschrieben. Der ist fragil (wir besitzen und bewohnen und vermieten illegale Wohngebäude) und ändert sich leider auch gar nicht, wenn es eine sogenannte faktische Anerkennung durch die Ämter gibt, wie unser Anwalt uns erklärte. Wir können unsere Gebäude auch eigentlich nicht veräußern, weil wir nun wissen, dass sie illegal sind und dieses Wissen mit potentiellen Käufern teilen müssen, weil wir uns sonst strafbar machen. Wir könnten Baugenehmigungen beantragen, aber Sie werden sicher ahnen, dass diese alten Gebäude den neuen Standards überhaupt nicht gerecht werden.
Sie verweisen darauf, dass die Bauämter sich in der Regel kulant zeigen. Wir leben nun seit einem Jahr mit der Hoffnung, dass sie weiter kulant bleiben und wir werden auch zukünftig immer mit dieser Unsicherheit leben. Wenn ein Amt uns Rechtssicherheit geben dürfte, würde das m.E. niemandem schaden.
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia G.

