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Linda Vierecke
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Frage von Manuel K. •

Welche Rolle sollte ein öffentlich gefördertes Leihradsystem in Berlin konkret übernehmen? Wie können Menschen in den Randbezirken effektiv an dieses System angebunden werden?

Sehr geehrte Frau Vierecke,

in Berlin nutzen viele Menschen verschiedene Verkehrsmittel kombiniert, etwa ÖPNV, Rad und Fußwege. Wie ein öffentlich gefördertes Leihradsystem dazu beitragen kann, ist ein wichtiger Punkt der Mobilitätsdebatte.

Freundliche Grüße

das Nachhaltigkeitsbüro der HU Berlin

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Antwort von SPD

Ein öffentlich gefördertes Leihradsystem sollte in Berlin vor allem eine Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr sein – nicht dessen Ersatz. Sein Hauptziel wäre, die sogenannte „erste und letzte Meile“ zu überbrücken, also den Weg zwischen Wohnung oder Arbeitsplatz und der nächsten Bahn- oder Bushaltestelle. Gleichzeitig kann es kurze Autofahrten ersetzen, die Erreichbarkeit verbessern und klimafreundliche Mobilität fördern.

Gerade in den Außenbezirken gibt es oft weniger Nachfrage nach einem Leihradsystem als in der Innenstadt. Oft fehlt es aber genau dort, in den Außenbezirken, an Alternativen zum Auto. Deshalb muss ein öffentlich gefördertes Leihradsystem auch und gerade in den Außenbezirken vertreten sein, um Lückenschlüsse zu füllen. 

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