Frage an Katrin Altpeter von Oevtvggr Uäafry bezüglich Gesundheit

11. Februar 2016 - 22:35

"horticultural therapy" (Gartentherapie) / behindertengerechte Gartenhütte

Sehr geehrte Frau Ministerin Altpeter,

in den USA wird die "horticultural therapy" (Gartentherapie) bei Krebs- und MS-Patienten sowie bei psychisch und neurologisch Erkrankten erfolgreich praktiziert.
In Deutschland überzeugen die Homöopathen in "Natur & Heilen", Ausgabe 04/2010, der VdK in seinem "Gesundheitsmagazin Frühjahr 2015" speziell für Demenz-Erkrankte und der Verband Deutscher Ergotherapeuten arbeitet mit psychisch Erkrankten "... wieder Wurzeln schlagen".
In Baden-Württemberg gibt es keine einzige wissenschaftliche Studie oder Modellprojekte über diese alternative Behandlungsmethode. Warum?

Seit der Kriegs-/Nachkriegszeit existieren zigtausende Gärten im Außenbereich. Sie gehören zu Baden-Württemberg wie Wacholderheiden und Schafherden. Insbesondere für Krebs-, psychisch und neurologisch Erkrankten erweisen sich diese Gärten als große Entlastung für Patient und Angehörige: "Der grüne Therapeut bewirkt wahre Wunder". In Baden-Württemberg gibt es keine behindertengerechte Gartenhütten, um die "horticultural therapy" (Gartentherapie) praktizieren zu können. Warum wird diese alternative Behandlung Patienten und ihren Angehörigen behördlicherseits verweigert? Warum erhalten Hautkrebspatienten keine Baugenehmigung für einen (über)lebensnotwendigen UV-Strahlenschutz für ihr Gartengrundstück im Außenbereich?

Immer mehr junge Familien möchten ihre Kinder naturnah erziehen und sich selbst versorgen. Die Zahl der Vegetarier und Vegane ist steigend. Viele Gärten im Außenbereich verwildern und verwahrlosen, weil die 52jährige Landesbauordnung für den Außenbereich keine zeitgemäße, familienfreundliche, alters- und behindertengerechte Gartenhütte vorsieht.

Haben Sie als Sozial- und Familienministerin hier nicht Handlungsbedarf? Ist hier Ihre Zusammenarbeit mit dem MVI nicht unerlässlich?

Danke für Ihre Antwort.

Frage von Oevtvggr Uäafry

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