Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.
Katharina Dröge
BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN
93 %
170 / 182 Fragen beantwortet
Zum Profil
Frage von Petra F. •

Bleibt die Rente mit 63 Jahren mit einem Rentenabschlag von 0,3% mtl. auch für 2030 bestehen, wenn diese sozialverträglich bereits mit dem Arbeitgeber vereinbart wurde? Und auch der Minijob für alle?

Sehr geehrte Frau Dröge,

mit großer Sorge verfolge ich die aktuellen Rentendiskussionen, denn ich habe schon 2020 einen Vertrag mit meinem Arbeitgeber (Norddeutsche Landesbank) abgeschlossen, dass ich mit Übergangsbezügen ab 2022 aus dem aktiven Arbeitsleben austrete und ab meinem 63. Lebensjahr, das ist der 31.05.2030, mit Abzügen in Rente gehe. Mit diesem sozialverträglichen Angebot des Arbeitgebers wurde eine große Kündigungswelle verhindert. Von der BaFin gab es die Verpflichtung fast die Hälfte der Mitarbeiter abzubauen, das entsprach mehr als 2000 Mitarbeitern. Ich stehe mit meinen Sorgen bzgl. der vorgezogenen Rente also nicht alleine dar.

Erschwerend kommen noch die Diskussionen um die Abschaffung von Minijobs für alle hinzu, ich bin kein Student mehr und noch kein Rentner. Allein von den Übergangsbezügen der NORD/LB kann ich als ehemalige Teilzeitkraft nicht leben, darum war für mich klar, ich werde zusätzlich einen Minijob annehmen. Nun soll beides wegfallen? Bitte nicht!

Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.
Antwort ausstehend von Katharina Dröge BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN
Was möchten Sie wissen von:
Foto von Katharina Dröge, aufgenommen im Deutschen Bundestag im Juli 2025.
Katharina Dröge
BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Weitere Fragen an Katharina Dröge