Fragen und Antworten

Frage an
Karin Haas
DIE LINKE

(...) ich bin sehr besorgt über die Schulpolitische Entwicklung in Hamburg. Aktuell haben wir mal so etwas wie Kontinuität in Hamburg. (...)

Familie
12. Februar 2015

(...) Es gibt hervorragende Ganztagsschulen. Wir fordern, dass nicht vier Modelle nebeneinander existieren, sondern eine gebundene Ganztagsschule die Regel wird, gut räumlich und personell ausgestattet, so dass alle Kinder dieses Bildungsangebot nutzen können. Wenn Kitas und Träger der Kinder- und Jugendarbeit dort einbezogen werden, müssen sie auch gut bezahlt werden. (...)

Frage an
Karin Haas
DIE LINKE

(...) Welche Vor- und/oder Nachteile sehen Sie, wenn das Wahlrecht zu Bürgerschafts- und Bezirkswahlen in Hamburg zugunsten eines ELTERNWAHLRECHTS verändert werden würde? (...)

Familie
11. Februar 2015

(...) Nun zum Elternwahlrecht, das wegen der Überalterung der Bevölkerung gefordert wird und zur geringen Zahl der Familien in Deutschland. Ich bin nicht der Meinung, dass das Wahlrecht durch andere wahrgenommen werden soll, sondern der Grundsatz "Eine Person - eine Stimme" ist mir sehr wichtig. (...)

Frage an
Karin Haas
DIE LINKE

Warum ist die Busbeschleunigung des Hamburger Senats für sie eine teure unnötige Angelegenenheit?

Verkehr
11. Februar 2015

(...) In anderen Metropolen, wie z.B. in Berlin, geht das doch auch anders durch Fahrscheinentwerter im Bus und vorherigem Fahrscheinkauf, warum nicht in Hamburg? Das Programm des SPD-Senats kostet die Stadt über 250 Millionen Euro und ist im Wesentlichen ein Straßenumbauprogramm zur Beschleunigung des Autoverkehrs. Das Programm ist nach der erfolgreichen Volksinitiative sofort zu stoppen. (...)

Frage an
Karin Haas
DIE LINKE

Wie wollen Sie in der Bürgerschaft verhindern, dass der Wohnungsbau weiter nur von Investoren betrieben wird, die hohe Mieten oder Preise dafür verlangen?

Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen
11. Februar 2015

(...) Um die enormen Mietsteigerungen zu stoppen, müsste der alte Hamburger Mietenspiegel wieder eingeführt werden, der auch die Bestandsmieten erfasste und als Maßstab für Neuvermietungen galt. Auch ein wirklicher gesetzlicher Mietpreisstopp könnte hier hilfreich sein. (...)

Über Karin Haas

Ausgeübte Tätigkeit
Fraktionsvorsitzende DER LINKEN in der Bezirksversammlung Hamburg Nord
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Geburtsjahr
1947

Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Hamburg Wahl 2015

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis:
Eppendorf-Winterhude
Wahlkreisergebnis:
3,50 %
Wahlliste:
Landesliste
Listenposition:
15

Politische Ziele (Kandidatin Hamburg Wahl 2015)

Karin Haas,  Lehrerin, zwei erwachsene Kinder, Platz 1 als Direktkandidatin in Eppendorf, Winterhude, Hoheluft-Ost (Wahlkreis 08) und auf Platz 15 der Landesliste Ich bin aufgewachsen in Hagen und Witten und lebe seit 1969 in Hamburg, seit über 30 Jahren in Winterhude. Seit den 1968er Jahren bin ich politisch aktiv – für eine gerechte Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Meine Vision ist, dass alle in unserer Stadt lebenden Menschen gleiche soziale, kulturelle und politische Möglichkeiten und Rechte haben. Ich setze mich für eine inklusive Schule für alle Kinder ein und halte nichts von einem Zwei-Klassen-Schulsystem. Die Kinder- und Jugendpolitik liegt mir sehr am Herzen und finanzielle Kürzungen und Qualitätsabsenkungen müssen gestoppt werden. Alle Jugendlichen müssen einen Ausbildungsplatz erhalten. Geld genug ist da, es muss nur anders verteilt werden und z.B. durch konsequenten Steuervollzug für Millionäre in die Staatskassen fließen. Wie Bildung sind menschenwürdiges Wohnen sowie die Versorgung mit Energie und Wasser Grundrechte, die verfassungsmäßig abgesichert sein müssen. Immer mehr Menschen werden durch Boden- und Wohnungsspekulanten aus ihren Wohnungen und Stadtteilen vertrieben, besonders in den innenstadtnahen „angesagten“ Stadtteilen. „Höher, dichter, teurer!“ ist die Devise der Investoren, unwiederbringliche Zerstörung von gewachsenen Strukturen und Stadtbildern, von Grünflächen und Denkmälern ist die Folge. Dabei werden wasserrechtliche Belange missachtet und bis tief ins Grundwasser gebaut, was bestehende Gebäude gefährdet. Das muss gestoppt werden zusammen mit den Initiativen in der Stadt. Bezahlbarer Wohnraum muss erhalten und ausgebaut werden! Ich bin seit 4 Jahren Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und habe einen guten Einblick in die unsoziale Stadtentwicklung- und Wohnungspolitik.  Ich engagiere mich deshalb in der Initiative „Wir sind Winterhude“, die diese investorenfreundliche Politik gegen die Menschen in den Stadtteilen stoppen will. Diese Initiative ist Teil von „Nordnetz“, einem Zusammenschluss von über 20 Initiativen, hauptsächlich in Hamburg-Nord, gegen die unsoziale Senatspolitik. Ich kandidiere für die Bürgerschaft, um dort meine politischen Erfahrungen einzubringen und in einem größeren Wirkungsradius umzusetzen. Migrations- und Flüchtlingspolitik, Bildungspolitik, Kinder- und Jugendpolitik und Kommunalpolitik, vor allem im Bereich Wohnen, sind meine Schwerpunkte.

Kandidatin Hamburg Wahl 2011

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis:
Eppendorf - Winterhude

Kandidatin Hamburg Wahl 2008

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis:
Eppendorf - Winterhude
Listenposition:
15