Wie stehen Sie zu den von der Bundesregierung geplanten Sparmaßnahmen im schulischen Inklusionsbereich?
Sehr geehrte Frau Hamburg, als regional aktives Mitglied der Grünen und als Grund- und Hauptschullehrerin erlebe ich seit Jahren, wie die theoretisch gutgemeinte schulische Inklusion durch Sparprogramme ausgedörrt wird. Besonders im Bereich der emotional- sozialen Behinderung, aber auch im Förderbereich Lernen ist die Lage sowohl für die betroffenen Kinder als auch für Mitschüler*innen und Lehrkräfte manchmal fast unerträglich.
Wenn an eine Grundschule einmal die Woche eine Lehrerin mit Förderqualifikation für einen ganzen Haufen Kinder kommt, dann wirkt das fast wie Hohn.
Nun scheinen auf Bundesebene weitere Sparmaßnahmen auf uns zuzukommen.
Liebe Frau Hamburg, wie werden Sie sich zu diesen Plänen verhalten?
Ich werde gefragt:
„Ihr Lehrer jammert über den Mangel, aber schaut, was „eure“ (grüne) Ministerin tut? Wir hören sie nur schweigen.“
Liebe Frau Hamburg, was soll ich antworten?
Mit freundlichen Grüßen,
E. S.

