Thema: Honorarkürzungen in der Psychotherapie: Warum wird der Rotstift nicht bei der Verschreibung von Psychopharmaka angesetzt? Da ließe sich so viel Geld sparen?
Sehr geehrte Frau Klöckner,
die Honorarkürzungen im Bereich Psychotherapie sind "ein Schlag ins Gesicht" für alle Therapeut*innen im Land. Gerade derzeit, wo der Bedarf und die Notwendigkeit für Psychotherapie derart hoch ist, wollen die gesetzlichen Krankenkassen dort kürzen. Unglaublich.
Die geschätzten Einsparungen belaufen sich auf 0,05 Prozent der Gesamtkosten (laut SPIEGEL). Da frage ich Sie: Was soll das?
Und vor allem: warum wird nicht endlich der Rotstift bei der großzügigen Verschreibung von Psychopharmaka angesetzt?
Hier wäre ein Rieseneinsparpotenzial, weil die Medikamente viel zu schnell und häufig unnötigerweise verordnet werden und zum Teil noch neue Probleme schaffen.
Ich fordere Sie hiermit auf, sich dafür stark zu machen, daß die Psychotherapie besser vergütet wird und zudem mehr Kassensitz geschaffen werden.
Langfristig spart das sogar viel Geld, allen Beteiligten.
MfG
Rita H.
Sehr geehrte Frau H.,
vielen Dank für Ihre Nachricht über abgeordnetenwatch.de.
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