Jörn Freynick

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1982
Wohnort
Bornheim
Berufliche Qualifikation
Mediengestalter Bild und Ton
Ausgeübte Tätigkeit
Selbstständiger Vertriebsmanager und Businesstrainer
Liste
Landesliste, Platz 21
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreis
Rhein-Sieg-Kreis III

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Jörn Freynick: Neutral
Nicht Kameras fangen Verbrecher sondern Polizisten. Deshalb brauchen wir mehr Personal bei der Polizei. Eine Überwachung öffentlicher Plätze findet bereits heute schon statt.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Die Schulen sollen durch ein Schulfreiheitsgesetz selbst entscheiden können, ob sie G8 oder G9 oder beides anbieten. Die Diskussion um die Länge der Schulzeit lenkt vor allem aber von der Qualität in den Schulen ab. Deshalb setze ich mich vor allem für höhere Standards, kleinere Klassen und bessere Ausstattung ein.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Jörn Freynick: Neutral
Auch das sollen die Schulen durch ein Schulfreiheitsgesetz selbst entscheiden können. Eine umfassende Aufklärung wäre wünschenswert.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Wir brauchen beides: Eine funktionierende Verkehrs-Infrastruktur besteht sowohl aus Fahrradwegen, Straßen und ÖPNV-Verbindungen. Wir müssen unsere Verkehrsnetze engagiert ausbauen um auch in der Zukunft mobil zu sein.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Die Konzerne müssen an den Folgekosten beteiligt werden. Ein komplettes Abwälzen der Kosten auf die Konzerne ist aber unrealistisch, zumal viele Kommunen an den Energieversorgern beteiligt sind.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Jörn Freynick: Stimme zu
Wir müssen uns allerdings auch in Afghanistan für eine Entwicklung des Landes und auch der Sicherheitsstrukturen einsetzen.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Bürgerbeteiligung ist wichtig und richtig. Allerdings haben wir bisher ausreichende Möglichkeiten der Beteiligung.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Das Betreuungsgeld ist überflüssig. Stattdessen sollten wir lieber unsere KiTa's qualitativ ausbauen bzw. mehr Plätze einrichten. Denn auch das Betreuungsgeld fällt nicht vom Himmel sondern wird durch Steuergelder finanziert.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Jörn Freynick: Stimme zu
Wichtiger noch ist die Qualität der KiTa's
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Das bedeutet aber auch, dass wir unsere Kommunen besser finanziell unterstützen müssen. Bisher haben die Kommunen einen Anteil am Gesamt-Steueraufkommen von 23,8 %. Wir wollen wieder einen Anteil von 28 % erreichen.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Jörn Freynick: Neutral
Wir brauchen generell ein neues Finanzierungssystem des ÖPNV's.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Die Polizei darf aber selbstverständlich bei konkreten Anlässen auffällige Personengruppen kontrollieren.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Jörn Freynick: Lehne ab
Mit der Frage wird eine Einflussnahme der Politik impliziert, die es so nicht gibt. An allen öffentlich-rechtlichen Prozessen wirken direkt oder indirekt Politiker mit. Wir sollten aber weniger öffentlich-rechtliche Sender haben.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Jörn Freynick: Stimme zu
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Jörn Freynick: Neutral
Wir brauchen im ganzen Land eine bessere Finanzausstattung der Kommunen. Sich allein auf das Ruhrgebiet zu konzentrieren wäre falsch, wenn gleichzeitig auch die Kommunen in den Flächengebieten sich in der Haushaltssicherung befinden. Die Kommunen müssen insgesamt mehr vom gesamten Steueraufkommen erhalten. Bislang sind es 23,8 %. Wir setzen uns für 28 % Anteil am Gesamtsteueraufkommen ein.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Jörn Freynick: Neutral
Arbeitsplätze und Umweltschutz stehen nicht im Gegensatz zueinander. Wir müssen beides ausbauen: Unser Land für die Unternehmen attraktiv machen und gleichzeitig eine flexible Umweltpolitik erreichen. Vor allem muss Umwelt- und Naturschutz mit den Menschen gemeinsam gestaltet werden.
Alle Fragen in der Übersicht
# Finanzen 12Mai2017

(...) Die FDP-NRW scheint, angesichts einer desaströsen Finanzlage der Partei, mehrfach Stiftungsmittel und damit Steuergelder für Parteiveranstaltungen zweckentfremdet zu haben. Ich finde, die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf zu erfahren, wie tief ein künftiger Landtagsabgeordneter hier mitgewirkt hat. (...)

Von: Ernst Günther

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Ihre konkrete Frage verdient eine konkrete Antwort: Ja. (...)

# Sicherheit 12Mai2017

Mir ist das Sicherheitskonzept der FDP für NRW leider nicht ganz klar geworden. Was will die FDP ganz konkret tun zum Bereich der Sicherheit? Und...

Von: Werner Lemisz

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Mit diesem detaillierten Sofortprogramm und 5000 zusätzlich einsetzbaren Polizeikräften (4500) und Justizstellen (500) bis 2022 wollen wir höchstmögliche Sicherheit, effektive Kriminalitätsbekämpfung und zügige Strafverfahren sicherstellen. Zudem werden wir direkt nach der Wahl die umgehende Einsetzung einer Enquetekommission im Landtag zur Sicherheitsarchitektur in NRW beantragen. (...)

# Finanzen 10Mai2017

(...) die Berichterstattung des SWR zu der dubiosen Finanzierung des FDP-Landtagswahlkampfs durch die Friedrich-Naumann-Stiftung ist Ihnen sicherlich bekannt. (...)

Von: Madita Effstück

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Eine Finanzierung des FDP-Landtagswahlkampfs durch die Stiftung hat es nicht gegeben. Auf ihre Fragen antworte ich gerne auch konkret: (...)

# Arbeit 27Apr2017

(...) a) Aufwandsentschädigungen b) Verdienstausfallentschädigungen (...)

Von: Jörn Papke

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) als Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bornheim erhalte ich Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder, die sich nach der Entschädigungsverordnung NRW richten und von der Stadt Bornheim hier veröffentlicht werden: (...)

# Sicherheit 25Apr2017

Das Medium "Spiegel-online" berichtet am 22.04.2017, im Zuge der Flüchtlingskrise seien wahrscheinlich mehrere tausend Taliban von Afghanistan...

Von: Rainer Liesenfeld

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Die FDP setzt sich aber grundsätzlich dafür ein, dass terroristische Gefährder genauestens überwacht, nötigenfalls in Haft genommen und nach Möglichkeit abgeschoben werden. NRW darf kein Rückzugsort für Terroristen sein. Die Sicherheit der Bürger hat für uns höchste Priorität. (...)

# Arbeit 21Apr2017

Sehr geehrter Herr Freynick,

ich bin sehr für die Transparenz von Abgeordneten, um Abhängigkeiten ausschließen zu können. Wichtig ist daher...

Von: Iris Heetfeldt

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Für die FDP-Fraktion im Regionalrat Köln und den Landesverband der FDP bin ich in sehr begrenztem Umfang tätig. Meine beruflichen Schwerpunkte sind die Tätigkeiten als Trainer und Vertriebsmanager, daher stehen sie bei Abgeordnetenwatch. Wer wie Sie ein besonderes Interesse an meinen Tätigkeiten im Regionalrat hat, kann dies dank Ihrer Frage nun aber auch hier nachlesen. (...)

20Apr2017

(...) haben Sie jeweils selbst im Rahmen eines Hochschulstudiums einen akademischen Grad erworben und wenn ja, wie hoch sind die Studiengebühren, die Sie in dieser Zeit gezahlt haben?

Von: Andre Straßfeld

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

Sehr geehrter Herr Straßfeld,...

5Apr2017

(...) Zum Anderen: Die letzte Einführung von Studiengebühren war zumindest nicht unproblematisch (vgl. z.B. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studiengebuehren-stau-alles-mus...). (...)

Von: Tim Fischer

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Wir wollen es den Hochschulen freistellen, ob sie Studiengebühren erheben, die erst im Nachgang zu einem erfolgreich bestandenen Studium und bei einem Vollzeitjob bezahlt werden und 500 Euro monatlich nicht übersteigen dürfen. Das Geld soll auch in diesem Fall zweckgebunden, innerhalb der Hochschule, verwendet werden. (...)

31Mär2017

Hallo Herr Freynick,

wie stehen Sie zum Thema Studiengebühren?

MfG

...

Von: Tim Fischer

Antwort von Jörn Freynick (FDP)

(...) Die Lage an den Hochschulen in NRW ist leider ernst: Veraltete und marode Gebäude, zu wenig Lehrkräfte, begrenzte Studienplätze und fehlende digitale Infrastruktur,... (...)

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