Bauprojekt Karow-Süd: Wie wird sichergestellt, dass die 5000 Wohnungen frühestens bezogen werden, wenn die Sellheim-Brücke (geplante Fertigstellung 2030) und die TNV (Tangente Nord) realisiert sind?
Hintergrund ist natürlich die fehlende Verkehrsinfrastruktur in Karow, um ein solches Projekt ohne massives Verkehrschaos umzusetzen.
Danke
Weitere Fragen an Johannes Kraft
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum sowie an Schulplätzen in der wachsenden Stadt Berlin ist seit Langem bekannt.
Da zahlreiche Hauptverkehrsstraßen an ihren Knotenpunkten lichtsignalisiert sind und diese LSA häufig "auf Tempo 50 geschaltet" sind, ergeben sich mehr positive und negative Beschleunigungsvorgänge und damit zwangsläufig auch mehr Emissionen bei Tempo 30. Umso mehr gilt dies, wenn die geringere Durchlässigkeit der Hauptverkehrsstraßen zu zusätzlichen Staus führt.
Daher besteht derzeit keine rechtliche Grundlage für die Anordnung weiterer Geschwindigkeitsbeschränkungen über die bestehende Tempo-30-Regelung hinaus.
Die Fläche der ehemaligen FHTW sollte im Rahmen der Planungen zum Stadtquartier Blankenburger Süden eine zentrale Rolle einnehmen.

