JK
Johannes Kraft
CDU
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Frage von Frank L. •

Bauprojekt Karow-Süd: Wie wird sichergestellt, dass die 5000 Wohnungen frühestens bezogen werden, wenn die Sellheim-Brücke (geplante Fertigstellung 2030) und die TNV (Tangente Nord) realisiert sind?

Hintergrund ist natürlich die fehlende Verkehrsinfrastruktur in Karow, um ein solches Projekt ohne massives Verkehrschaos umzusetzen.

Danke

JK
Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr L.,

haben Sie vielen Dank für die Frage. Sie sprechen hiermit ein für die gesamte Region im Norden Pankows wichtiges Thema an. Zunächst einmal muss die Frage beantwortet werden, ob unabhängig von der Verkehrsinfrastruktur überhaupt 5.000 Wohnungen verträglich gebaut werden können, ohne dass sich unsere Kieze negativ entwickeln. Hier habe ich erhebliche Zweifel.
Aber unabhängig davon, wie viele Wohnungen gebaut werden, ist die bestehende Verkehrsinfrastruktur schon jetzt an der Belastungsgrenze und wird weitere Verkehre durch Bauvorhaben in Panketal und Bernau, sowie in Buch, Französisch-Buchholz und Blankenburg aufnehmen müssen. Deshalb steht für mich weiterhin fest, dass neue Wohnungsbauvorhaben nur gemeinsam mit der Infrastruktur (auch der Sellheimbrücke) entwickelt werden können. Hierzu zählt die Verlängerung der S75, der Autobahnanschluss Karow/Buch, die S-Bahnhöfe Bucher Straße und Schönerlinder Straße, sowie der Bau neuer U-Bahn-Linien in den Norden und Nordosten Pankows.

Viele Grüße
Johannes Kraft.

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