Jens Spahn
Jens Spahn
CDU
0 %
/ 122 Fragen beantwortet
Zum Profil
Frage von Andreas D. •
1

Wie vereinbaren Sie die politische Ablehnung der Leihmutterschaft in Deutschland mit Ihrem privaten Weg der Familiengründung in den USA, der für Durchschnittsverdiener finanziell unerreichbar ist?

Sehr geehrter Herr Spahn,

laut Medienberichten haben Sie und Ihr Ehemann sich den Kinderwunsch über eine Leihmutterschaft in den USA erfüllt.

Gleichzeitig ist die Leihmutterschaft in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz strikt verboten. Ein Verbot, das Ihre Partei und Sie in der Vergangenheit stets verteidigt haben.

Diese Situation wirft drängende Fragen der politischen Glaubwürdigkeit und sozialen Gerechtigkeit auf. Wer über die erheblichen finanziellen Mittel verfügt (eine Leihmutterschaft in den USA kostet oft weit über 100.000 Euro), kann das deutsche Verbot im Ausland legal umgehen. Für die allermeisten ungewollt kinderlosen Paare in Deutschland ist dieser Weg jedoch völlig unerreichbar.

Entsteht hier nicht eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Familiengründung? Wie rechtfertigen Sie es als Abgeordneter, für Bürger in Deutschland an diesem Verbot festzuhalten, während Sie privat von den liberaleren Regelungen im Ausland profitieren? Steht hier nicht eine Reform an?

Jens Spahn
Antwort ausstehend von Jens Spahn CDU
Was möchten Sie wissen von:
Jens Spahn
Jens Spahn
CDU

Weitere Fragen an Jens Spahn