Unterstützen Sie als Unionsfraktionschef angesichts Ihres Falls Bestrebungen, die Inanspruchnahme von Leihmutterschaften im Ausland für deutsche Staatsbürger künftig unter Strafe zu stellen?
Der CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann gaben bekannt, mithilfe einer US-Leihmutter Vater geworden zu sein. In Deutschland ist Leihmutterschaft strikt verboten, da Kritiker Ausbeutung und eine Kommerzialisierung anprangern. Rechtliche Konsequenzen drohen im Ausland zwar nicht, dennoch löst der Fall eine Debatte über Doppelstandards aus: Spahn selbst positionierte sich in der Vergangenheit gegen die Praxis und seine Partei bekräftigte erst im Februar ein striktes Verbot – selbst für unentgeltliche Modelle. Kritiker werfen ihm daher politische Doppelmoral vor: Dank hoher finanzieller Mittel – eine Leihmutterschaft in den USA kostet weit über 100.000 Dollar – können Wohlhabende Verbote im Ausland umgehen, während die Union diese Möglichkeit für Paare in Deutschland blockiert.
(Quelle: https://www1.wdr.de/politik/jens-spahn-leihmutterschaft-usa-faq-recht-100.html)

